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#impactstories mit Marcus Dawidjan

#impactstories mit Marcus Dawidjan 

Sophia: Stadt.Land.Netz - bei diesem Namen denken viele an das allseits beliebte Spiel "Stadt Land Fluss". Mit wilden Fragerunden hat euer Startup jedoch eher weniger zu tun, oder?  

Nein, mit dem Spiel haben wir tatsächlich nichts zu tun, obwohl viele Leute das gerne verwechseln. Wir sind ein IT-Startup im Bereich der Softwareentwicklung und helfen Behörden auf dem Weg in die digitale Verwaltung. 

Sophia: Die Gründung eures Unternehmens liegt mittlerweile gut 2 1/2 Jahre zurück. Seitdem seid ihr deutlich gewachsen und digitalisiert deutschlandweit Behörden. Wie hat damals alles angefangen? 

Angefangen hat eigentlich alles vor gut vier Jahren. Lars, mein Mitgründer und ich kennen uns schon seit der Schulzeit. Lars ist danach in die Verwaltung gegangen, hat seine Ausbildung bei der Stadt Chemnitz gemacht und ich habe zunächst in Dresden studiert. Wir haben uns aber nie aus den Augen verloren, waren immer gute Freunde. Lars hat damals während seiner Zeit im Behördenalltag eine Software entwickelt, die wir noch heute gemeinsam als unser Hauptprodukt vertreiben. Diese Software heißt VIA - lateinisch für Weg/ Straße. Zu Beginn haben wir geprüft, ob man dieses Produkt noch woanders einsetzen kann, also nicht nur in diesem einen Zweckverband, in dem Lars arbeitete und so ist dann sukzessive die Firma entstanden. Indem wir weitere Landkreise fragten: "Wäre diese Software etwas für euch? Könnt ihr das nutzen? Würdet ihr dafür Geld ausgeben?" Ja und 2016 im Herbst haben wir dann unsere GmbH gegründet. 

Sophia: Kannst du mir am Beispiel eures Produkts VIA erklären, wie eure Softwarelösungen aussehen und funktionieren? 

VIA ist eine Webanwendung, die mit dem Browser aufgerufen wird und darin werden Schülerdaten verarbeitet. Eltern stellen zunächst einen Antrag auf Schülerbeförderung. Dieser wird benötigt, wenn Kinder nicht zu Fuß oder von den Eltern gebracht zur Schule kommen können. Grundsätzlich werden die Fahrtwege dann durch den ÖPNV abgedeckt, aber was ist mit den Kids, die nicht mit dem ÖPNV fahren können? Weil es keine vernünftige Verbindung gibt oder eine Behinderung vorliegt. Dann wird das Kind mit dem Taxi oder mit einem Kleinbus gefahren. Durch VIA konnten die Fahrtwege dann so effizient gestaltet werden, dass de facto weniger Kilometer gefahren werden mussten und darüber hinaus die Verwaltungsarbeit geringer wurde. 

Sophia: Wie waren die ersten Reaktionen auf eure Gründungsidee?  

Also in meinem direkten Umfeld hat es tatsächlich am Anfang niemand so recht verstanden, warum man sich in Richtung Behörden spezialisieren würde, wenn man doch vermeintlich viel coolere Dinge machen könnte. Aber als wir damals mit potenziellen Kunden gesprochen haben, haben wir festgestellt, dass das ein durchaus spannender Markt ist und wir hatten zu Beginn nicht nur den Proof of Concept, sondern bereits das Produkt, sodass wir gleich anfangen konnten. Da war die Entscheidung schnell gefallen. Mittlerweile haben es auch alle anderen verstanden, dass das ein ganz schön cooles Thema ist. Behördenarbeit, das klingt erstmal trocken, natürlich, aber das ist ein Bereich, in dem relativ wenig los ist, aber extrem viel Musik drin steckt, weil die Behörden vielfach noch nicht digital arbeiten und wir gute Lösungen präsentieren können, die einen Mehrwert für die Nutzer und sogar einen ökologischen Mehrwert bieten. Denn mit unserer Anwendung sparen wir gefahrene Kilometer, das heißt weniger Verkehrslast auf den Straßen und weniger CO2 Emissionen. 

Sophia: Wie macht ihr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Behörden zu Digitalisierungs-Experten?  

Also Experten würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, aber wir befähigen sie dazu, ihre Arbeit moderner und effizienter zu gestalten. Das heißt weg von Papier und Excel-Listen hin zu einer Anwendung, die eigentlich selbsterklärend ist. Natürlich muss man die Mitarbeitenden vorab schulen, aber die Teams sind begeistert und freuen sich darüber, wenn eine coole moderne Lösung kommt, die mal nicht grau ist und mal nicht von Microsoft kommt. 

Sophia: Hand auf's Herz, lässt sich die Digitalisierung deutscher Behörden leicht umsetzen? Bekanntlich mahlen die bürokratischen Mühlen eher langsam. 

Teils, teils - also wenn wir das jetzt bspw. im Bereich der Akquise betrachten, dann machen wir entweder Kaltakquise, also ich rufe potenzielle Kunden an und stelle unsere Produkte vor oder Warmakquise, also Kunden rufen uns an und sagen: "Wir haben euch gefunden im Web, stellt euch mal vor." Das sind zwei krasse Gegensätze. Bei der Kaltakquise ist es so, dass ich oftmals auf offene Ohren treffe, aber es gibt natürlich auch diejenigen, die sagen, damit haben wir nichts am Hut, das wollen wir nicht. In meinen Augen haben den Bedarf theoretisch alle, ob die Mitarbeitenden in den Behörden diesen Bedarf sehen, ist wieder was anderes. 

Sophia: Was muss in Deutschland noch passieren, damit wir in der Digitalisierung nicht abgehängt werden, was nach wie vor vielfach befürchtet wird?  

Ich glaube die Verwaltung sollte befähigt werden auch mal schnell Lösungen auszuprobieren, ohne die Notwendigkeit zu haben, sofort jahrelange Verträge mit hohen Kosten abschließen zu müssen. Außerdem braucht es engagierte Leute in der Verwaltung, die sagen, wir setzen uns den Hut auf und probieren das aus. Viele Städte machen das bereits, die haben i.d.R. einen CIO, der das Thema Digitalisierung in den Behörden vorantreiben soll. 

Sophia: Ihr gehörtet zu den ersten Membern des Impact Hub Dresdens. Wie konnte euer junges Unternehmen von der hiesigen Arbeitsumgebung profitieren?  

Wir haben das Arbeiten im Impact Hub sehr gut und gerne genutzt. Als junges Startup eine Anlaufstelle zu haben, gemeinsam mit anderen Kreativen zu arbeiten und mit ihnen Erfahrungen auszutauschen, zu netzwerken - es ist einfach fantastisch gewesen im Impact Hub!

Danke Marcus für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Marcus Dawidjan  

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

Marcus Dawidjan

https://stadtlandnetz.de

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SocEnt goes Saxony – Follow Up und Strategie Planungstreffen

SocEnt goes Saxony - Follow Up und Strategie Planungstreffen

​Liebe Changemaker und SocEnt-Enthusiasten,

ein toller SocEntSaxony Kick-Off liegt hinter uns und wir sind immer noch begeistert von dem engagierten Spirit und der großen Motivation für das Thema!
Am Freitag, 24.05. haben wir gemeinsam gebrainstormed...

​... Welche Rahmenbedinungen Social Entrepreneure in Sachsen brauchen, um bestmöglich wirken zu können.

... Was wir als Regionalgruppe zur Stärkung von Social Entrepreneurship in Sachsen bewirken (verbessern/verändern) können.

... Warum Social Entrepreneurship für Sachsen so wichtig ist und welche Mehrwerte SEs für die Region bieten können.

Wie aus dem Brainstorming hervorgeht, haben wir einige tolle Ressourcen und Talente in der Regionalgruppe zu bieten, die es jetzt zu nutzen gilt: Von Organisationstalenten über Graphic Design bis Catering ist so einiges dabei.

Jetzt heißt es: Wir surfen auf der Motivationswelle weiter und gehen gemeinsam die Next Steps. Unser nächstes, kleineres Treffen der Regionalgruppe wird am Dienstag, 18. Juni um 18:30 wieder im Impact Hub Dresden stattfinden. Diesmal werden wir uns zusammensetzen um wirklich ins Doing zu kommen und folgende Themen zu besprechen:

- Welche Themen oder welches Thema fokussieren wir in der Regionagruppenarbeit?
-  Was sind dabei konkrete Ziele?
- Wer macht was? ​(Aufgabenverteilung)

Bei diesem Treffen ist das Ziel, operativ ins Doing zu kommen und konkrete Aufgaben zu verteilen.

Du warst zum #SocEnt goes Saxony! - Kick Off Veranstaltung der SEND Regionalgruppe... verhindert, hast aber trotzdem Lust, aktiv Aufgaben in der Regionalgruppe zu übernehmen und informiert zu bleiben?
Dann schreibe eine E-Mail an sachsen@send-ev.de, um dich auf den E-Mail Verteiler setzen zu lassen (Bitte sei dir damit darüber bewusst, dass wir deine Adressdaten für die Regionalgruppenarbeit speichern) und/oder schaue zum nächsten Regionalgruppen-Treffen am 18. Juni vorbei.

Du hast noch offene Fragen dazu, was Regionalgruppen eigentlich tun und wie du dich einbringen kannst? Die SEND Regionalgruppen Vorstellung (https://bit.ly/2JVU7U3) liefert dir Antworten.

Wir freuen uns auf dich!

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#impactstories mit Fanny Schiel

#impactstories mit Fanny Schiel 

Sophia: Fanny, du hast das Direktvermarktungskonzept Marktschwärmer nach Dresden geholt, um lokale Landwirte und Erzeuger mit den Kundinnen und Kunden der Region zu verbinden. Wie funktioniert das konkret?   

Das funktioniert über eine Onlineplattform, die diese beiden Zielgruppen miteinander verbindet. Durch eine Art Vorbestellungskonzept ermöglichen wir, dass sich die Erzeuger nicht mehr stundenlang auf Märkten die Beine in den Bauch stehen müssen, sondern ganz sicher und planbar das mitbringen, was die Marktschwärmerkunden zuvor bestellt haben und dann auf den Stadtteilmärkten abholen können. So besteht die Möglichkeit, dass sich Kunden und Landwirte vor Ort in die Augen schauen können, sich kennenlernen können und beiderseitig Vertrauen aufgebaut wird, bei gleichzeitiger Planungssicherheit für Landwirte und Erzeuger. 

Sophia: Welche Lebensmittel bietet ihr bei Marktschwärmer an? 

Wir haben ganz verschiedene Produktkategorien: Natürlich frisches Obst und Gemüse, aber auch Molkereierzeugnisse, Freilandeier, Fleisch- und Wurstwaren aus nachhaltiger Produktion, also mit Blick auf Tierwohl und Umweltschutz, Backwaren - eine Konditormeisterin ist dabei sowie verschiedene Feinkostanbieter, die bspw. frische Pasta im Sortiment haben. Außerdem kann man bei uns Öle, Getränke und sogar handgefertigte Sachen, bspw. Bienenwachstücher kaufen. Ganz verschieden also, aber stets regional und saisonal, das bedeutet, bei uns besteht derzeit eine Entfernung zwischen Erzeuger und Standort von im Schnitt 27 km. 

Sophia: Wie kamst du damals auf die Idee, dieses Social Start-up zu gründen? 

Ich habe in Frankreich und Berlin studiert und da gab es dieses Konzept schon. Vor fünf Jahren bin ich zurück nach Dresden gezogen und hatte dann in der Friedrichstadt keine Lebensmittelläden in der Nachbarschaft, die mich zufrieden gestellt haben. Dann hatte ich mich informiert, ob es bereits eine Marktschwärmerei hier gäbe - gab es nicht - tja und dann hatte ich mir gedacht, das müsste man hier eigentlich anfangen. Dann habe ich begonnen, Höfe in der Umgebung zu besuchen, mit dem Ziel, das Konzept publik zu machen und als ich dann eine Handvoll von Bauern zusammen hatte, ging es im November 2016 los. 

Sophia: Seitdem ist viel passiert. Mittlerweile habt ihr in Dresden drei sogenannte Schwärmereien eröffnet, also Orte, an denen Kundinnen und Kunden ihre Produkte abholen können. Magst du uns dein Erfolgsgeheimnis verraten? 

Das ist eine sehr gute Frage, über die ich so manches Mal nachdenke. Ich glaube, es ist eine Mischung aus Überzeugung, ein bisschen Naivität am Anfang und Verbissenheit. Also die Rückmeldungen, die wir erhalten, sind Motivation genug. Das war auch der Grund, warum ich dann irgendwann meinen "richtigen" Job an den Nagel gehangen hatte, weil sich die Arbeit bei Marktschwärmer viel stimmiger angefühlt hat. Sicherlich hat das, was ich damals studiert hatte und der Bereich, in dem ich gearbeitet hatte, bei den ersten Schritten geholfen - Marketing, Vertrieb und Innovationsmanagement, aber ich kann es jetzt nicht auf einen Geheimtipp runterbrechen. 

Sophia: Du warst zuletzt für einen Monat auf Bali und Lombock, hast dort viele Abenteuer erlebt, aber auch dort gearbeitet - quasi eine "Digitale Nomadin" auf Zeit. Wie hat das funktioniert? 

Das funktioniert nur mit ganz viel Vertrauen und mit Partnern, die mich hier vor Ort sehr, sehr gut vertreten haben. Ich denke, eine vorausschauende Vorbereitung und Leute, auf die man sich verlassen kann, sind unabdingbar. Ich habe auf Bali einen Teil der Zeit gearbeitet und die Onlineplattform betreut und hatte jemanden in Dresden vor Ort, der mich vertreten hat. Das hat glücklicherweise super funktioniert - an dieser Stelle ganz lieben Dank an Jasmin. 

Sophia: Das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden, also arbeitend zu reisen, ist ein Modell, welches immer mehr Leute anstreben. Was ist dabei deiner Meinung nach zu beachten?  

Vertretungsregeln schaffen, kommunizieren, dass man eingeschränkt erreichbar ist bzw. mit einer Zeitverzögerung und dann sollte das schon möglich sein. 
Ich habe zum Beispiel dafür gesorgt, dass meine Vertretung vorher schon bei den Kundinnen und Kunden bekannt und durch mich eingearbeitet ist. So konnte sie mir sehr gut den Rücken freihalten. 

Sophia: Zurück nach Deutschland - bei Marktschwärmer bietet ihr regionale und saisonale Produkte an. Welche sollten wir derzeit unbedingt auf dem Schirm haben? 

Highlights sind derzeit alles, was wieder frisch ist, was nach dieser Kohl- und Wintersaison und dem letzten Lagergemüse jetzt wieder sprießt und wächst. Das sind zum Beispiel Radieschen, Gurken, Spinat und Spargel. Ansonsten haben wir gerade auch ganz neu regionale Weine, darüber freue ich mich sehr! Außerdem kommt demnächst noch Fisch an alle Standorte und den Rest kann ich leider noch nicht verraten. 

Danke Fanny für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Fanny Schiel 

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartnerin:

Fanny Schiel

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#impactstories mit Philipp Munzert

#impactstories mit Philipp Munzert 

​​Sophia: ​Philipp, du bist seit 2012 selbstständig, wie kam es dazu, dass du dich damals für diesen Weg entschieden hast?  

Meine Familie hat selber ein Familienunternehmen - einen großen Pflegedienst und da sieht man natürlich, wie das unternehmerische Leben so ist. Ich habe schnell gemerkt, dass ich mich nicht richtig gut unterordnen kann und heute sage ich immer, dass ich vielleicht kein guter Mitarbeiter wäre. Von daher habe ich mich entschieden, diesen „harten“ Weg der Selbstständigkeit zu gehen. Ich habe immer gerne Websites entwickelt und habe dann 2012 die erste Anfrage bekommen eine Website zu erstellen und das auf Rechnung. Da kam es dann dazu, dass ich mir einen Gewerbeschein geholt habe und dann neben dem Studium Websites entwickelt habe.

Sophia: Bei PHMU entwickelt und designt euer dreiköpfiges Team Web-Apps und Websites. Was genau kann man sich als Laie darunter vorstellen? 

Bei uns ist relativ bald der Wunsch entstanden, dass wir nicht nur die reine Unternehmenspräsentation entwickeln wollen. Stattdessen soll die Website ganzheitlicher gedacht werden. Wir integrieren unter anderem gutes Online Marketing, sodass der Kunde die Mechanismen versteht, wie und warum Besucher auf seine Website kommen. Deswegen haben wir uns bewusst dazu entschieden, nicht mehr von Websites, sondern von Digitalen Produkten zu sprechen. Wir begleiten derzeit aber auch immer mehr Kunden auf ihrem Innovationsprozess. Ich bin mittlerweile auch als Coach immer stärker im Einsatz. 

Sophia: Du bist nicht nur Webentwickler, Coach und Firmeninhaber, sondern ganz frisch Familienvater von zwei Kindern. Was sind die Besonderheiten der Selbstständigkeit als junger Familienvater? 

Ich würde gar nicht sagen, dass die Unterschiede zu einem Angestelltenverhältnis so groß sind. Man hat als Familienvater grundsätzlich viel viel klarere Zeit-Slots, die vorgegeben sind, zum Beispiel, dass ich um 16:00 bzw. 17:00 Uhr nach Hause gehe, zur Familie und nicht bis tief in die Nacht an einem Projekt weiterarbeite. Was mir persönlich aber gut tut. Denn ich habe gemerkt, dass das lange Arbeiten gar nicht so gesund für mich war. Jetzt ist mein Tag viel strukturierter, ich habe viel mehr Prioritäten und ich weiß auch, wo meine Hauptpriorität liegt - ganz klar bei der Familie und den Kindern. 

Sophia: Was ist wichtig, damit du all diese Projekte unter einen Hut bekommst? Die Familie, dein Unternehmen und sicherlich auch mal ein bisschen Zeit nur für dich. 

Ja klar, die Zeit für einen selbst ist natürlich auch sehr wichtig. Das sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen zwischen den drei, vier Sachen, die man sonst macht. Aber gerade im Arbeitsleben ist es einfach so, dass man sich noch klarere Prioritäten setzen muss. Man muss mit seiner Zeit sehr gut haushalten, was ich jedoch als großen Vorteil empfinde. 

Sophia: Wie schaffst du es, dein Business von deinem Privatleben zu trennen? Denn bekanntlich arbeitet der Selbstständige selbst und ständig. 

Das kann und sollte sicherlich jeder selbst für sich entscheiden. Wobei ich finde, dass der Ausdruck „selbst und ständig arbeiten“ gar nicht unbedingt zutreffen muss. Für mich sollte Selbstständigkeit genauso gerade nicht sein. Ich achte natürlich auf ausreichend Freizeit und kann mir das sogar viel besser einteilen. Ich gehe manchmal mittags zum Sport und arbeite danach weiter. Ich muss natürlich genauso Auftanken und Abschalten. Außerdem kann man den Laptop vielleicht auch mal im Büro lassen, das Handy ausschalten oder weglegen.  

Sophia: Hast du für uns auch ein paar Best Practice Tipps für werdende selbstständige Eltern oder Eltern, die noch angestellt sind und darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen? 

Auch hier ist es sehr individuell. Absprachen sind sehr wichtig, dass ich beispielsweise einem Kunden genauer kommuniziere, wann ein Projekt fertig oder eben auch noch nicht fertig sein wird. Denn wenn ich zu viel verspreche, habe ich mir selbst den Stress gemacht. Da kann man gerade in der Selbstständigkeit meiner Meinung nach noch viel mehr drehen und anpassen, als als Angestellter, weil ich die Hoheit darüber habe, wann ich was sage und wann ich was abgeben und fertigstellen werde. 

Sophia: Du bist von Anfang an im Impact Hub dabei und kanntest unsere Geschäftsführer sogar schon aus dem vorangegangenen Coworking Space. Inwiefern ist der Impact Hub ein angenehmer Raum für dich, um hier zu arbeiten? Was sind in deinen Augen die Besonderheiten des Hubs? 

Das ist für mich mittlerweile ganz einfach zu beantworten - weil ich hier Freunde gefunden habe. Außerdem ist für mich das Home Office keine Alternative, weil ich ein sozialer Mensch bin, der sehr viel Austausch benötigt und den habe ich hier. 

Danke Philipp für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Philipp Munzert

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

Philipp Munzert

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#impactstories mit den Spiegelneuronen

#impactstories: Saskia und Andrea von den Spiegelneuronen

​​Sophia: Wie kamt ihr damals auf die Idee Spiegelneuronen zu gründen und welche Ziele verfolgt ihr mit eurer Arbeit als Positive Psychologinnen?

Alles begann 2011. Andrea steckte damals mitten in ihrer Ausbildung zur Psychotherapeutin, ich (Saskia) arbeitete im Hygiene Museum. An der Bar in der Nikkifaktur lernten wir uns kennen, verstanden uns sofort und beschlossen: Jeder zwischen 5 - 99 Jahren sollte erfahren, was ein gutes Leben ausmacht, wie man Stress gelassen begegnen und die eigene Lebenszufriedenheit erhalten und verbessern kann - und das möglichst präventiv. VOR Burn-Out und Depression. Und dann begannen unsere Ideen zu reifen ... Wir vermitteln Kenntnisse aus der Positiven Psychologie, einer noch recht jungen Wissenschaft, die erforscht, was das Leben lebenswert macht. Dafür sind wir im ganzen Land (und auch darüber hinaus) unterwegs. Halten Vorträge, führen Workshops durch, planen Projekte, schreiben für Magazine und kommen überall dort zu Wort, wo es um die Themen Glück, Lebenszufriedenheit, Entschleunigung und Achtsamkeit geht. ​

​Dabei bleiben wir stets am aktuellen Puls der Wissenschaft, vermitteln die Inhalte aber für jeden nachvollziehbar und im Alltag anwendbar. Egal, ob für das 6-jährige Kindergartenkind, die 42-jährige Oberärztin, die Führungsetagen großer Unternehmen oder den 82-jährigen Parkinson-Patienten. Positive Psychologie bedeutet nicht, dass man alles immer positiv sieht und den ganzen Tag grinsend durch die Gegend läuft. Uns kommt es darauf an, zu erklären, welche Aspekte auf lange Sicht zu einem zufriedenen Leben führen. Seien es gute Beziehungen, Selbstfürsorge, der richtige Umgang mit Stress und (Alltags)Hürden, Humorfähigkeit, Mut zu Pausen oder der achtsame Umgang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und der Welt, in der wir leben.

Sophia: Wie ihr wisst, arbeiten bei uns einige Menschen, die noch am Anfang des Gründungsprozesses stehen. Welchen Ratschlag würdet ihr diesen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben? 

Klein anfangen. Schnell ins Tun kommen. Loslegen, anstatt erst im stillen Kämmerlein ein großes "Konstrukt" zu zimmern. Sich ständig mit anderen austauschen, Ideen früh preisgeben, Unterstützung suchen. Sich immer wieder hinterfragen. Ehrlich bleiben. Aufpassen, dass man sich bei all der Leidenschaft für das eigene Thema nicht völlig verausgabt und selbst vergisst. Und: sich nicht so viel von Zweiflern, Kritikern und Besserwissern reinreden lassen - auf der anderen Seite aber auch auf konstruktive Kritik und Vorschläge hören.

​Sophia: Zuletzt möchte ich noch wissen, wie euch die Atmosphäre im Impact Hub Dresden gefällt und welche interessanten Begegnungen ihr bei uns schon erlebt habt?

​Sobald man die Tür öffnet, strömt einem Freundlichkeit entgegen. Alles ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet und man hat immer das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. Wenn man Ruhe braucht, kann man sich zurückziehen, möchte man Austausch geht das genauso. Und ... die Bürohunde natürlich. Interessante Begegnungen? Oh das waren so viele. Und es kommen immer neue dazu. Mit jedem neuen Gesicht, das das HUB betritt, kommen neue Geschichten dazu, die wir total spannend finden.

Danke Saskia und Andrea für das spannende Interview und schön, dass ihr bei uns seid.

Saskia Rudolph und Andrea Horn

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

​Andrea Horn 
(Diplom-Pyschologin & Psychotherapeutin)

Saskia Rudolph
(Kultur- und Glückswissenschaftlerin)

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Investment Readiness Talk – Finanzierung und Beteiligungsmodelle

Investment Readiness Talk – Eine Expertenrunde gibt Antworten

Jeder (Frühphasen-)Gründer hat sich schon einmal die entscheidende Frage gestellt: Nach welchen Kriterien bewerten Kapitalgeber eigentlich mein Projekt?

Wir wollen der Antwort auf den Grund gehen und deshalb am 05. September dieser wichtigen Frage den Nachmittag ab 17:00 Uhr widmen. Dazu haben wir erfahrene Experten zu uns eingeladen, die das Rätsel um Kriterien zur Finanzierung für Euch lösen werden. Dabei möchten wir das Thema umfassend aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

Wir haben uns für ein Format in kleiner Runde entschieden, da wir Euch die Möglichkeit geben möchten, individuelle Fragen an unsere Experten richten zu können. Nutzt diese Gelegenheit und meldet Euch für das Event an.

Programm:

  • 17:00 Uhr | Begrüßung (Lorenz Weil, Community Manager Impact HUB Dresden)
  • 17:15 Uhr | Impulsvortrag (Norman Bechmann, Berater Firmenkunden Center & Start-Ups, Ostsächsische Sparkasse Dresden)
  • 17:45 Uhr | Impulsvortrag (Martin Liebsch, Junior Berater Direktbeteiligung, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH
  • 18:15 Uhr | Impulsvortrag (Michael Heuschkel, Founder & Managing Director FLAXRES GmbH)
  • 18:45Uhr – 20:00 Uhr | Q&A Offene Frage -und Antwortrunde

Die Veranstaltung ist auf 10 Teilnehmer begrenzt! JETZT ANMELDEN!

(bitte maximal 2 Personen pro Startup)

‚Kopf schlägt Kapital‘ als Spiel – Werde spielend zum Unternehmer!

‚Kopf schlägt Kapital‘ als Spiel – Werde spielend zum Unternehmer!

Kostenlose Anmeldung bei Eventbrite!

Liebe Querdenker, Entrepreneure, Selbständige, Freiberufler und Gründer,

wie können wir gegen die Goliaths gewinnen?
Und dabei den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen, statt in den Alltagsanforderungen unterzugehen?

Indem wir die besseren Konzepte entwerfen und diese durch vorhandene Komponenten in die Praxis umsetzen. Dies ist das Credo von Prof. Faltin und der Stiftung Entrepreneurship in Berlin. Viele Unternehmer setzen dies bereits erfolgreich um.

Seit 10 Jahren ist das Buch „Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen” ein Bestseller. Seit 2017 wagen wir den Versuch, dazu ein Spiel zu entwickeln. Du konntest es bereits bei der deGUT oder dem Entrepreneurship Summit testen. Nun am 14. Juni hast Du wieder die Chance, beim Spiel ‚Konzept+Komponenten‘ mitzumachen. Du triffst Gleichgesinnte und kannst deine Entrepreneurship-Skills spielend trainieren.

Dieses Spiel wurde entwickelt, um das Thema Entrepreneurship auf eine interaktive Weise und mit Freude zu vermitteln. Es ist ein Weg, der Spaß macht und die Schlüsselprinzipien aus Prof. Faltin’s Buch Kopf schlägt Kapital lehrt:

– Ein Ideenkonzept entwickeln – unabhängig davon, ob Du gut in Technologie oder Management bist und viel Kapital oder ein gutes Netzwerk besitzt.
– Frühzeitig dein Konzept testen (Proof of Concept)
– Mit bereits vorhandenen Komponenten gründen, statt alles selbst im eigenen Unternehmen aufzubauen.

Begleitet von Simon Jochim von der Stiftung Entrepreneurship in Berlin, lernst Du mit mit viel Humor ein Unternehmenskonzept zu entwerfen. Anschließend präsentierst du deine Idee und erhältst wertvolles Feedback. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen – lass Dich überraschen!

Entwickle Deine Teamfähigkeit, Kreativität und Präsentationsfähigkeiten weiter! Erarbeitet im Team die Antwort auf ein bestehendes Problem in dieser Welt – in Form eines Unternehmens.

Let’s start-up together!

Über Simon Jochim:

Simon Jochim arbeitet seit 2009 mit Prof. Faltin. Zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin und seit 2013 in der Stiftung Entrepreneurship. Hier ist er verantwortlich für die Entrepreneurship Education Programme, das Speed-Pitching und die Gründer-/Startup-Wettbewerbe im Entrepreneurship Campus.

Simon’s Diplomarbeit „Management of cross-sector collaborations in BOP-markets (Base of the Pyramid) – A cross-case analysis of business models“ untersucht die Erfolgsfaktoren für Kooperationen zwischen Social Entrepreneurs und internationalen Firmen, die Produkte und Dienstleistungen für Menschen in der unteren Einkommenspyramide designen.

http://entrepreneurship.de/simon

Photo-Credits:„Konzept+Komponenten“ Spiel auf deGUT: Deutsche Gründer- und Unternehmertage 2017, Fotograf: André Wagenzik, Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH

GründerGarten Infoveranstaltung

Hochschulgruppe GründerGarten – Wer sind wir? Was machen wir? Und wie kannst du mitmachen?

Der GründerGarten will den Gründergeist in Studenten wecken und Dresdens Gründerkultur stärken. Dafür veranstalten wir unterschiedliche Events wie die GründerTour, das Startup Weekend und verschiedene Workshops, um Studenten und Gründer zusammen zu bringen.

Du findest die Themen Startup und Gründung spannend?
Du möchtest in die Dresdner Gründerszene reinschnuppern?
Du willst an coolen Startup-Events in- und außerhalb Dresdens teilnehmen oder sie sogar organisieren?
Du überlegst in Zukunft zu gründen oder würdest gerne mal in einem Startup arbeiten?
Du hast tausend spannende Ideen und suchst Leute mit denen du dich darüber austauschen kannst (weil deine Freunde alle das Berufsziel Beamter haben :P) ?

Wenn du eine dieser Fragen mit JA beantwortest hast, sollten wir uns dringend mal unterhalten 😉

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit dir!

InnovationChallenge 2018

Was ist die InnovationChallenge?

Die Welt wird komplexer. Fast täglich entstehen neue Herausforderungen in Unternehmen. Neue Problemlösungskompetenz, Kreativität und interdisziplinäre Vernetzung sind gefragt. Doch wie geht so etwas? Indem man es ausprobiert und übt. Gemeinsam! Auf der 2,5-tägigen InnovationChallenge habt ihr die Chance, mit anderen Kreativen und der Hilfe neuer Methoden und Denkansätze an den Themen Big Data (Nutzung innerbetrieblicher Daten, Zahlungsströme) und digitale Kundenkommunikation zu arbeiten und die eigene Problemlösungskompetenz zu stärken. Das ist Lernen 2.0!

Alle weiteren Informationen und Tickets für die InnovationChallenge gibt es unter www.innovation-challenge.de.

Was bietet die InnovationChallenge?

Ihr habt in eurem Berufsalltag oft mit komplexen Problemstellungen zu tun? Euer Unternehmen hat gerade eine fette Herausforderung auf dem Tisch? Ihr seht im Alltag oft Verbesserungspotenzial und wollt da ansetzen? Dann ist die InnovationChallenge genau das Richtige für euch. Ihr seid live dabei, wenn aus einer Vielzahl von Menschen ein lösungsorientiertes Team entsteht. Lernt von unseren Coaches die effizientesten Techniken aus den Bereichen Lean Startup, Design Thinking und Rapid Prototyping und erlebt am eigenen Leib, wie in kürzester Zeit das Denken gepusht und das Mindset erweitert wird.

Die Teilnehmenden werden Träger von Innovationskultur im Unternehmen. Durch die Durchmischung der Teams erhalten alle neue Perspektiven. Die Veranstaltung dient der Personalbindung und -motivation. Alle Teilnehmenden kommen in Austausch, so dass es genügend Raum zum Netzwerken gibt.

Mittelstand meets Start-ups

Zündende Ideen – vielseitige Einblicke

Im Rahmen der Unternehmergespräche widmet sich Deloitte verschiedenen Themen für den Mittelstand mittels Vorträgen. Die Veranstaltung widmet sich den Fragen: Warum sind Kooperationen sinnvoll, wie können sie funktionieren und welche Chancen ergeben sich daraus für Ihr Unternehmen?

Die Agenda und weitere Informationen gibt es hier.

 

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