Tag Archives for " social "

Startup SAFARI Dresden 2019

​Startup SAFARI Dresden 2019

​​​2 Tage Startup-Feeling in der Landeshauptstadt - Erfahre alles darüber und wie es weiter geht.

​Die erste Startup SAFARI Dresden steht in den Büchern. In über 40 interaktiven Sessions, sprachen GründerInnen, WegbereiterInnen, Agenturchefs und Innovateure über ihr tägliches Tun und die Ideen dahinter. Wie kommt man darauf Photovoltaikanlagen zu recyclen? Was braucht es für Co-Creation? Worauf muss man beim Crowdfunding achten? Und was hat es eigentlich mit den ganzen Nullen und Einsen so auf sich? Aber von vorn.

​Offenbar hat die Dresdner Startup Szene viel mehr zu bieten, als der erste Blick vermuten lässt. Das ganze Spektrum von technologischen Innovationen bis zu social Entrepreneurs verdient eine angemessene Bühne und die Möglichkeit, sich über alle Branchen hinweg zu vernetzen. Was im Kleinen in einem Co-Working-Space funktioniert, sollte nun zwei Tage lang für alle zugänglich sein. So hat der Impact Hub Dresden kurzerhand das globale Eventformat in die sächsische Landeshauptstadt geholt.

​Global vernetzt, lokal organisiert

Was ursprünglich als Pirate Summit startete, tourt mittlerweile durch die ganze Welt. Vom Headquater in Köln angeleitet, öffnen lokale Projektteams die Türen zu den ansässigen jungen und etablierten Unternehmen. In interaktiven Minievents wird über all die Themen diskutiert, von denen junge GrünerInnen konfrontiert sind. Erfahrene UnternehmerInnen geben ihre Erfahrungen weiter und das Unterstützernetzwerk zeigt wie Finanzierung, Businessplan und Co. funktionieren. 

Hier ist für jeden etwas dabei! Aufgeteilt in unterschiedliche Thementracks rund um „Marketing & Media“, „Smart Cities“, „Automation und KI“, „New Work“ oder „Sustainable Startups“ fanden die unterschiedlichsten Formate in über 30 Locations statt. Und dabei traf man in jeder Session wieder auf neue Gesichter. Schließlich konnte sich jeder Gast ganz nach seinem Belieben eine eigene Agenda zusammenstellen. Auch die GastgeberInnen hat es gefreut, denn so konnten sie genau ihre Zielgruppe ansprechen – ganz gleich, ob das Jobseeker, Gründungsinteressierte, Innovationspartner oder Investoren waren.

​Ein kleiner Einblick in die Startup SAFARI Dresden

Vorhang auf für die wirklich relevanten Fakten der Startups. Ärmel hochkrempeln und selber aktiv werden, schlecht animierte Powerpoint-Unternehmenspräsentationen sucht man hier vergeblich. Das Credo lautete: alles was deine Gäste auf der Website über deine Firma lesen können, wollen sie nicht in deiner Session hören. Und so entstanden die kreativsten Workshops, Barcamps und Speeddatings für Gründerthemen.

  • Impact Hub Dresden: „Designing Future Together” #NewWork #Workshop
    Der Kern des Co-Working-Netzwerks dreht sich um die Vernetzung von Mittelstand und New Economy. Wie Kooperationsprojekte und Inkubatoren-Programme das Beste aus beiden Welten vereinen, brainstormten in dieser Session alle gemeinsam, um eine enkeltaugliche Zukunft zu designen.

  • DDV Mediengruppe: „Medien, ja klar aber wie?“ #Marketing&Media #Barcamp
    Die Experten des Verlagshauses verrieten Tricks zu Öffentlichkeitsarbeit, die sich wirklich lohnt. Aus erster Hand gab es hier die Anleitung, um Journalisten zu erreichen und medial stattzufinden. Denn was nützt die beste Idee, wenn niemand davon erfährt?

  • Ostsächsische Sparkasse Dresden „Change your view“ #HowToStartup #Speeddating
    Banken sind verstaubt und über Finanzierung reden macht eh keinen Spaß? Falsch gedacht! Im Speeddating mit Entrepreneurs, die sich von der OSD begleiten ließen, konnte man sich hier vom Gegenteil überzeugen. Leckere Cocktails inklusive.

  • Offerista „Design Thinking“ #NewWork #Workshop
    Mit der richtigen Methodik für agiles Arbeiten ging es hier ans Eingemachte: Wie verändert Digitalisierung die Zukunft der Arbeit? Schlanke Arbeitsprozesse sind das Thema der Arbeitswelt von heute. Hier gab es passende Einblicke in die tatsächliche Praxis.

  • Reddo „Unwissenheit schafft Wachstum“ #Marketing&Media #Talkrunde
    Manchmal sorgt erst eine gehörige Portion Naivität für den Mut, die Dinge anzupacken. Reddo-Gründer Dirk hat seine Geschichte erzählt, wie er es genau so geschafft hat, sich sein kleines Imperium aufzubauen. Prädikat: sehr inspirierend.

  • AI4BD „Demystifying AI“#AI&Automation #Talkrunde
    Das Gründerteam hat das große Mysterium um künstliche Intelligenz heruntergebrochen und gezeigt, wie sie in den alltäglichsten Geschäftsprozessen hilfreich sein kann. Aber auch dir Grenzen der KI wurden hier ausführlich mit allen TeilnehmerInnen diskutiert.

  • Startnext „Do’s and Don‘ts beim Crowdfunden”#HowToStartup #Talkrunde
    Der heilige Gral für’s Gründen, aber wie wird die Kampagne erfolgreich? Ein reger Austausch zwischen all jenen, die schon mal unterstützt haben und den frischen wie erfahrenen Projekten hat gezeigt, worauf es wirklich ankommt bei der Schwarmfinanzierung.

  • Wandelbots „Next Generation Robotics“#AI&Automation #Talkrunde
    In der Wandelbots-Villa wusste man gar nicht, was beeindruckender war: 7 Millionen Euro innerhalb eines Jahres akquiriert zu haben oder die synchronen Bewegungen zwischen Mensch und Maschine. Da konnte wirklich jeder noch etwas neues entdecken und lernen.

  • The Nu Company „Kapitalismus neu denken“#SustainableStartups #Workshop
    Wie man erfolgreich gründet und dennoch unsere Umwelt nicht der Profitmaximierung unterordnet, gab es beim Nu-Team zu lernen. Gepaart ihren Erfahrungen und den kreativen Ideen der TeilnehmerInnen wurden hier wieder ein paar mehr „Weltverbesserer“ geschaffen.

  • Plant Values „KMU meets Startup”#SustainableStartups #Workshop
    Startups haben innovative Ideen zur Rettung der Welt – KMUs die nötigen Strukturen, um Nachhaltigkeit zu etablieren. Eine Unternehmensberatung der etwas anderen Art hat beide vereint.

  • Flaxres „Setting up a Hardware-Company”#SustainableStartups #Talkrunde
    Handfeste Technologie, die unsere Welt wieder ein Stück besser macht. Eine handverlesene Gruppe durfte hinter die Kulissen schauen. Tipps, wie die Hürden bei der Gründung eines Hardware-Unternehmens gemeistert werden können, gab es gratis dazu.

  • Café Achtsam “Yoga” #Specials #Workshop
    Etwas Entspannung zwischendurch durfte natürlich nicht fehlen. Das erste Yoga-Café Dresdens lud zu einer Portion Achtsamkeit zur Verarbeitung der unzähligen Eindrücke aus den Sessions ein.

​Fazit

Die Startup SAFARI Dresden hat sich als eine wunderbare Plattform gezeigt, die verbindet. Alle frischen Ideen brauchen jemanden, der sie umsetzt. Dazu gehört eben auch ein Netzwerk aus starken Partnern zur Finanzierung, Beratung und Unterstützung. Nicht nur über Fachbereiche hinweg, sondern auch zwischen Startups, Unternehmen und Institutionen konnten Brücken gebaut werden. Sitzen erst einmal alle an einem Tisch, finden sich immer Anknüpfungspunkte für eine gemeinsame Vision. Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen haben sich eingebracht und genauso Inspiration für sich mitgenommen.

An dieser Stelle sei ein riesiges Dankeschön für alle ausgesprochen, die das Abenteuer Startup SAFARI ermöglicht haben! Allen voran die Partner, die sowohl inhaltlich als auch finanzielle Starthilfe gaben. Den Hosts, die diese zahlreichen Sessions mit Leben füllten und Einblicke hinter ihre Kulissen gewährten. Den Volunteers, die tatkräftigt mit angepackten und natürlich den Gästen, die so unermüdlich diskutierten, mitgestalteten und vernetzten. DAS steht für die starke und einmalige Startup Szene Dresdens!

​So geht es weiter

Auch im nächsten Jahr soll es wieder heißen: Augen und Ohren auf für alle, die mehr über die Ideen hinter den heißesten Startups der Stadt erfahren wollen. Wir sind uns sicher, dass bis dahin wieder viele neue Gesichter und Geschichten zu entdecken, Jobs zu besetzen und Partnerschaften zu knüpfen sind.

​Hier ​findest Du alle Bilder.

​https://dresden.startupsafari.com/

​Veranstalter:

​Impact Hub Dresden

​​Kommentiere unseren Beitrag

SocEnt goes Saxony – Follow Up und Strategie Planungstreffen

SocEnt goes Saxony - Follow Up und Strategie Planungstreffen

​Liebe Changemaker und SocEnt-Enthusiasten,

ein toller SocEntSaxony Kick-Off liegt hinter uns und wir sind immer noch begeistert von dem engagierten Spirit und der großen Motivation für das Thema!
Am Freitag, 24.05. haben wir gemeinsam gebrainstormed...

​... Welche Rahmenbedinungen Social Entrepreneure in Sachsen brauchen, um bestmöglich wirken zu können.

... Was wir als Regionalgruppe zur Stärkung von Social Entrepreneurship in Sachsen bewirken (verbessern/verändern) können.

... Warum Social Entrepreneurship für Sachsen so wichtig ist und welche Mehrwerte SEs für die Region bieten können.

Wie aus dem Brainstorming hervorgeht, haben wir einige tolle Ressourcen und Talente in der Regionalgruppe zu bieten, die es jetzt zu nutzen gilt: Von Organisationstalenten über Graphic Design bis Catering ist so einiges dabei.

Jetzt heißt es: Wir surfen auf der Motivationswelle weiter und gehen gemeinsam die Next Steps. Unser nächstes, kleineres Treffen der Regionalgruppe wird am Dienstag, 18. Juni um 18:30 wieder im Impact Hub Dresden stattfinden. Diesmal werden wir uns zusammensetzen um wirklich ins Doing zu kommen und folgende Themen zu besprechen:

- Welche Themen oder welches Thema fokussieren wir in der Regionagruppenarbeit?
-  Was sind dabei konkrete Ziele?
- Wer macht was? ​(Aufgabenverteilung)

Bei diesem Treffen ist das Ziel, operativ ins Doing zu kommen und konkrete Aufgaben zu verteilen.

Du warst zum #SocEnt goes Saxony! - Kick Off Veranstaltung der SEND Regionalgruppe... verhindert, hast aber trotzdem Lust, aktiv Aufgaben in der Regionalgruppe zu übernehmen und informiert zu bleiben?
Dann schreibe eine E-Mail an sachsen@send-ev.de, um dich auf den E-Mail Verteiler setzen zu lassen (Bitte sei dir damit darüber bewusst, dass wir deine Adressdaten für die Regionalgruppenarbeit speichern) und/oder schaue zum nächsten Regionalgruppen-Treffen am 18. Juni vorbei.

Du hast noch offene Fragen dazu, was Regionalgruppen eigentlich tun und wie du dich einbringen kannst? Die SEND Regionalgruppen Vorstellung (https://bit.ly/2JVU7U3) liefert dir Antworten.

Wir freuen uns auf dich!

​​Kommentiere unseren Beitrag

#impactstories mit Fanny Schiel

#impactstories mit Fanny Schiel 

Sophia: Fanny, du hast das Direktvermarktungskonzept Marktschwärmer nach Dresden geholt, um lokale Landwirte und Erzeuger mit den Kundinnen und Kunden der Region zu verbinden. Wie funktioniert das konkret?   

Das funktioniert über eine Onlineplattform, die diese beiden Zielgruppen miteinander verbindet. Durch eine Art Vorbestellungskonzept ermöglichen wir, dass sich die Erzeuger nicht mehr stundenlang auf Märkten die Beine in den Bauch stehen müssen, sondern ganz sicher und planbar das mitbringen, was die Marktschwärmerkunden zuvor bestellt haben und dann auf den Stadtteilmärkten abholen können. So besteht die Möglichkeit, dass sich Kunden und Landwirte vor Ort in die Augen schauen können, sich kennenlernen können und beiderseitig Vertrauen aufgebaut wird, bei gleichzeitiger Planungssicherheit für Landwirte und Erzeuger. 

Sophia: Welche Lebensmittel bietet ihr bei Marktschwärmer an? 

Wir haben ganz verschiedene Produktkategorien: Natürlich frisches Obst und Gemüse, aber auch Molkereierzeugnisse, Freilandeier, Fleisch- und Wurstwaren aus nachhaltiger Produktion, also mit Blick auf Tierwohl und Umweltschutz, Backwaren - eine Konditormeisterin ist dabei sowie verschiedene Feinkostanbieter, die bspw. frische Pasta im Sortiment haben. Außerdem kann man bei uns Öle, Getränke und sogar handgefertigte Sachen, bspw. Bienenwachstücher kaufen. Ganz verschieden also, aber stets regional und saisonal, das bedeutet, bei uns besteht derzeit eine Entfernung zwischen Erzeuger und Standort von im Schnitt 27 km. 

Sophia: Wie kamst du damals auf die Idee, dieses Social Start-up zu gründen? 

Ich habe in Frankreich und Berlin studiert und da gab es dieses Konzept schon. Vor fünf Jahren bin ich zurück nach Dresden gezogen und hatte dann in der Friedrichstadt keine Lebensmittelläden in der Nachbarschaft, die mich zufrieden gestellt haben. Dann hatte ich mich informiert, ob es bereits eine Marktschwärmerei hier gäbe - gab es nicht - tja und dann hatte ich mir gedacht, das müsste man hier eigentlich anfangen. Dann habe ich begonnen, Höfe in der Umgebung zu besuchen, mit dem Ziel, das Konzept publik zu machen und als ich dann eine Handvoll von Bauern zusammen hatte, ging es im November 2016 los. 

Sophia: Seitdem ist viel passiert. Mittlerweile habt ihr in Dresden drei sogenannte Schwärmereien eröffnet, also Orte, an denen Kundinnen und Kunden ihre Produkte abholen können. Magst du uns dein Erfolgsgeheimnis verraten? 

Das ist eine sehr gute Frage, über die ich so manches Mal nachdenke. Ich glaube, es ist eine Mischung aus Überzeugung, ein bisschen Naivität am Anfang und Verbissenheit. Also die Rückmeldungen, die wir erhalten, sind Motivation genug. Das war auch der Grund, warum ich dann irgendwann meinen "richtigen" Job an den Nagel gehangen hatte, weil sich die Arbeit bei Marktschwärmer viel stimmiger angefühlt hat. Sicherlich hat das, was ich damals studiert hatte und der Bereich, in dem ich gearbeitet hatte, bei den ersten Schritten geholfen - Marketing, Vertrieb und Innovationsmanagement, aber ich kann es jetzt nicht auf einen Geheimtipp runterbrechen. 

Sophia: Du warst zuletzt für einen Monat auf Bali und Lombock, hast dort viele Abenteuer erlebt, aber auch dort gearbeitet - quasi eine "Digitale Nomadin" auf Zeit. Wie hat das funktioniert? 

Das funktioniert nur mit ganz viel Vertrauen und mit Partnern, die mich hier vor Ort sehr, sehr gut vertreten haben. Ich denke, eine vorausschauende Vorbereitung und Leute, auf die man sich verlassen kann, sind unabdingbar. Ich habe auf Bali einen Teil der Zeit gearbeitet und die Onlineplattform betreut und hatte jemanden in Dresden vor Ort, der mich vertreten hat. Das hat glücklicherweise super funktioniert - an dieser Stelle ganz lieben Dank an Jasmin. 

Sophia: Das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden, also arbeitend zu reisen, ist ein Modell, welches immer mehr Leute anstreben. Was ist dabei deiner Meinung nach zu beachten?  

Vertretungsregeln schaffen, kommunizieren, dass man eingeschränkt erreichbar ist bzw. mit einer Zeitverzögerung und dann sollte das schon möglich sein. 
Ich habe zum Beispiel dafür gesorgt, dass meine Vertretung vorher schon bei den Kundinnen und Kunden bekannt und durch mich eingearbeitet ist. So konnte sie mir sehr gut den Rücken freihalten. 

Sophia: Zurück nach Deutschland - bei Marktschwärmer bietet ihr regionale und saisonale Produkte an. Welche sollten wir derzeit unbedingt auf dem Schirm haben? 

Highlights sind derzeit alles, was wieder frisch ist, was nach dieser Kohl- und Wintersaison und dem letzten Lagergemüse jetzt wieder sprießt und wächst. Das sind zum Beispiel Radieschen, Gurken, Spinat und Spargel. Ansonsten haben wir gerade auch ganz neu regionale Weine, darüber freue ich mich sehr! Außerdem kommt demnächst noch Fisch an alle Standorte und den Rest kann ich leider noch nicht verraten. 

Danke Fanny für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Fanny Schiel 

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartnerin:

Fanny Schiel

​​Kommentiere unseren Beitrag

>