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Purpose Kamin-Abend für Unternehmer*innen

Einladung zum Purpose Kamin-Abend für Unternehmer*innen

Von Startups wie einhorn, Ecosia und Soulbottles über Mittelständler wie elobau, Alnatura, Arche Naturkost, HBT und Sonett bis hin zu Giganten wie BOSCH – immer mehr Unternehmen ändern ihre Eigentumsstruktur zu “Verantwortungseigentum”, um auf Dauer sinnorientiert und unabhängig zu bleiben. Aber was bedeutet das konkret? Welche gesellschaftliche Wirkung hat die Form des Verantwortungseigentum im Unternehmenskontext? Aus welchen Gründen haben sich andere Unternehmer*innen für Verantwortungseigentum entschieden und wie sieht der Transformationsprozess konkret aus?

Wir freuen uns sehr, dazu gemeinsam mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.), der Purpose Stiftung und Startnext zum ersten Purpose Kamin-Abend in Dresden einzuladen.
Mehrere Veranstaltungen in Berlin, München und Hamburg mit über 1000 Gästen haben bereits gezeigt: Die Frage nach neuen Eigentumsformen für Unternehmen trifft den Nerv der Zeit. Unabhängigkeit und Sinn-Orientierung stehen im Zentrum der Debatte über “Purpose” als neues wirtschaftliches Paradigma, das die reine Orientierung auf Shareholder-Value-Maximierung ablöst. Unternehmen in Verantwortungseigentum weisen ähnliche Strukturen wie Familienunternehmen auf – mit der Besonderheit, dass sie Familie anders definieren: Statt Blutsverwandtschaft bestimmt die „Fähigkeiten- und Werteverwandtschaft“, wer das Unternehmen steuert und es – als Verantwortungseigentümer (≠Vermögenseigentümer) – treuhänderisch hält, ohne die Gewinne für sich privatisieren zu können.

Der Kaminabend bietet den Rahmen für ein Gespräch über “sich selbst gehörende” Unternehmen in kleinerer Runde zwischen aktiven Unternehmer*innen. Neben einer Einführung in die Thematik soll es insbesondere um den Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmer*innen gehen, die bereits in Strukturen des Verantwortungseigentums agieren, oder die sich aus konkretem Anlass für das Thema interessieren. Allgemeine Fragen sind ebenso willkommen wie vertiefende Rückfragen zu einzelnen Aspekten.

Mit dabei sind:

Christian Kroll
Gründer und Verantwortungseigentümer, Ecosia

Armin Steuernagel
Mitgründer, Purpose Stiftung

Denis Bartelt
Gründer und CEO, Startnext

Programm:

  • Begrüßung
  • Impuls Armin Steuernagel: Eigentum neu denken (mit Q & A)
  • Impuls Denis Bartelt: Warum es Verantwortungseigentum braucht (mit Q & A)
  • Impuls Christian Kroll: Ecosia und dessen Weg zu Verantwortungseigentum (mit Q & A)
  • Gemeinsamer Austausch/Diskussion

Wann: 16. Oktober 2019, 18 Uhr bis 21 Uhr
Wo: Impact Hub Dresden, Bayrische Straße 8, 01069 Dresden

Anmeldung (Tickets begrenzt)

 

Jetzt anmelden!

 

Weitere Informationen zum Thema Verantwortungseigentum:

Buch über Verantwortungseigentum und die verschiedenen Modelle (https://purpose-economy.org/wp-content/uploads/2019/03/PurposeBooklet_DE_120319_Digital.pdf)
Video Verantwortungseigentum für Start-ups (https://www.youtube.com/watch?v=D6cL4ZawAAk&t=1s)

 

 

 

 

 

 

 

 

#impactstories mit Marcus Dawidjan

#impactstories mit Marcus Dawidjan 

Sophia: Stadt.Land.Netz - bei diesem Namen denken viele an das allseits beliebte Spiel "Stadt Land Fluss". Mit wilden Fragerunden hat euer Startup jedoch eher weniger zu tun, oder?  

Nein, mit dem Spiel haben wir tatsächlich nichts zu tun, obwohl viele Leute das gerne verwechseln. Wir sind ein IT-Startup im Bereich der Softwareentwicklung und helfen Behörden auf dem Weg in die digitale Verwaltung. 

Sophia: Die Gründung eures Unternehmens liegt mittlerweile gut 2 1/2 Jahre zurück. Seitdem seid ihr deutlich gewachsen und digitalisiert deutschlandweit Behörden. Wie hat damals alles angefangen? 

Angefangen hat eigentlich alles vor gut vier Jahren. Lars, mein Mitgründer und ich kennen uns schon seit der Schulzeit. Lars ist danach in die Verwaltung gegangen, hat seine Ausbildung bei der Stadt Chemnitz gemacht und ich habe zunächst in Dresden studiert. Wir haben uns aber nie aus den Augen verloren, waren immer gute Freunde. Lars hat damals während seiner Zeit im Behördenalltag eine Software entwickelt, die wir noch heute gemeinsam als unser Hauptprodukt vertreiben. Diese Software heißt VIA - lateinisch für Weg/ Straße. Zu Beginn haben wir geprüft, ob man dieses Produkt noch woanders einsetzen kann, also nicht nur in diesem einen Zweckverband, in dem Lars arbeitete und so ist dann sukzessive die Firma entstanden. Indem wir weitere Landkreise fragten: "Wäre diese Software etwas für euch? Könnt ihr das nutzen? Würdet ihr dafür Geld ausgeben?" Ja und 2016 im Herbst haben wir dann unsere GmbH gegründet. 

Sophia: Kannst du mir am Beispiel eures Produkts VIA erklären, wie eure Softwarelösungen aussehen und funktionieren? 

VIA ist eine Webanwendung, die mit dem Browser aufgerufen wird und darin werden Schülerdaten verarbeitet. Eltern stellen zunächst einen Antrag auf Schülerbeförderung. Dieser wird benötigt, wenn Kinder nicht zu Fuß oder von den Eltern gebracht zur Schule kommen können. Grundsätzlich werden die Fahrtwege dann durch den ÖPNV abgedeckt, aber was ist mit den Kids, die nicht mit dem ÖPNV fahren können? Weil es keine vernünftige Verbindung gibt oder eine Behinderung vorliegt. Dann wird das Kind mit dem Taxi oder mit einem Kleinbus gefahren. Durch VIA konnten die Fahrtwege dann so effizient gestaltet werden, dass de facto weniger Kilometer gefahren werden mussten und darüber hinaus die Verwaltungsarbeit geringer wurde. 

Sophia: Wie waren die ersten Reaktionen auf eure Gründungsidee?  

Also in meinem direkten Umfeld hat es tatsächlich am Anfang niemand so recht verstanden, warum man sich in Richtung Behörden spezialisieren würde, wenn man doch vermeintlich viel coolere Dinge machen könnte. Aber als wir damals mit potenziellen Kunden gesprochen haben, haben wir festgestellt, dass das ein durchaus spannender Markt ist und wir hatten zu Beginn nicht nur den Proof of Concept, sondern bereits das Produkt, sodass wir gleich anfangen konnten. Da war die Entscheidung schnell gefallen. Mittlerweile haben es auch alle anderen verstanden, dass das ein ganz schön cooles Thema ist. Behördenarbeit, das klingt erstmal trocken, natürlich, aber das ist ein Bereich, in dem relativ wenig los ist, aber extrem viel Musik drin steckt, weil die Behörden vielfach noch nicht digital arbeiten und wir gute Lösungen präsentieren können, die einen Mehrwert für die Nutzer und sogar einen ökologischen Mehrwert bieten. Denn mit unserer Anwendung sparen wir gefahrene Kilometer, das heißt weniger Verkehrslast auf den Straßen und weniger CO2 Emissionen. 

Sophia: Wie macht ihr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Behörden zu Digitalisierungs-Experten?  

Also Experten würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, aber wir befähigen sie dazu, ihre Arbeit moderner und effizienter zu gestalten. Das heißt weg von Papier und Excel-Listen hin zu einer Anwendung, die eigentlich selbsterklärend ist. Natürlich muss man die Mitarbeitenden vorab schulen, aber die Teams sind begeistert und freuen sich darüber, wenn eine coole moderne Lösung kommt, die mal nicht grau ist und mal nicht von Microsoft kommt. 

Sophia: Hand auf's Herz, lässt sich die Digitalisierung deutscher Behörden leicht umsetzen? Bekanntlich mahlen die bürokratischen Mühlen eher langsam. 

Teils, teils - also wenn wir das jetzt bspw. im Bereich der Akquise betrachten, dann machen wir entweder Kaltakquise, also ich rufe potenzielle Kunden an und stelle unsere Produkte vor oder Warmakquise, also Kunden rufen uns an und sagen: "Wir haben euch gefunden im Web, stellt euch mal vor." Das sind zwei krasse Gegensätze. Bei der Kaltakquise ist es so, dass ich oftmals auf offene Ohren treffe, aber es gibt natürlich auch diejenigen, die sagen, damit haben wir nichts am Hut, das wollen wir nicht. In meinen Augen haben den Bedarf theoretisch alle, ob die Mitarbeitenden in den Behörden diesen Bedarf sehen, ist wieder was anderes. 

Sophia: Was muss in Deutschland noch passieren, damit wir in der Digitalisierung nicht abgehängt werden, was nach wie vor vielfach befürchtet wird?  

Ich glaube die Verwaltung sollte befähigt werden auch mal schnell Lösungen auszuprobieren, ohne die Notwendigkeit zu haben, sofort jahrelange Verträge mit hohen Kosten abschließen zu müssen. Außerdem braucht es engagierte Leute in der Verwaltung, die sagen, wir setzen uns den Hut auf und probieren das aus. Viele Städte machen das bereits, die haben i.d.R. einen CIO, der das Thema Digitalisierung in den Behörden vorantreiben soll. 

Sophia: Ihr gehörtet zu den ersten Membern des Impact Hub Dresdens. Wie konnte euer junges Unternehmen von der hiesigen Arbeitsumgebung profitieren?  

Wir haben das Arbeiten im Impact Hub sehr gut und gerne genutzt. Als junges Startup eine Anlaufstelle zu haben, gemeinsam mit anderen Kreativen zu arbeiten und mit ihnen Erfahrungen auszutauschen, zu netzwerken - es ist einfach fantastisch gewesen im Impact Hub!

Danke Marcus für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Marcus Dawidjan  

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

Marcus Dawidjan

https://stadtlandnetz.de

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Startup SAFARI Dresden 2019

​Startup SAFARI Dresden 2019

​​​2 Tage Startup-Feeling in der Landeshauptstadt - Erfahre alles darüber und wie es weiter geht.

​Die erste Startup SAFARI Dresden steht in den Büchern. In über 40 interaktiven Sessions, sprachen GründerInnen, WegbereiterInnen, Agenturchefs und Innovateure über ihr tägliches Tun und die Ideen dahinter. Wie kommt man darauf Photovoltaikanlagen zu recyclen? Was braucht es für Co-Creation? Worauf muss man beim Crowdfunding achten? Und was hat es eigentlich mit den ganzen Nullen und Einsen so auf sich? Aber von vorn.

​Offenbar hat die Dresdner Startup Szene viel mehr zu bieten, als der erste Blick vermuten lässt. Das ganze Spektrum von technologischen Innovationen bis zu social Entrepreneurs verdient eine angemessene Bühne und die Möglichkeit, sich über alle Branchen hinweg zu vernetzen. Was im Kleinen in einem Co-Working-Space funktioniert, sollte nun zwei Tage lang für alle zugänglich sein. So hat der Impact Hub Dresden kurzerhand das globale Eventformat in die sächsische Landeshauptstadt geholt.

​Global vernetzt, lokal organisiert

Was ursprünglich als Pirate Summit startete, tourt mittlerweile durch die ganze Welt. Vom Headquater in Köln angeleitet, öffnen lokale Projektteams die Türen zu den ansässigen jungen und etablierten Unternehmen. In interaktiven Minievents wird über all die Themen diskutiert, von denen junge GrünerInnen konfrontiert sind. Erfahrene UnternehmerInnen geben ihre Erfahrungen weiter und das Unterstützernetzwerk zeigt wie Finanzierung, Businessplan und Co. funktionieren. 

Hier ist für jeden etwas dabei! Aufgeteilt in unterschiedliche Thementracks rund um „Marketing & Media“, „Smart Cities“, „Automation und KI“, „New Work“ oder „Sustainable Startups“ fanden die unterschiedlichsten Formate in über 30 Locations statt. Und dabei traf man in jeder Session wieder auf neue Gesichter. Schließlich konnte sich jeder Gast ganz nach seinem Belieben eine eigene Agenda zusammenstellen. Auch die GastgeberInnen hat es gefreut, denn so konnten sie genau ihre Zielgruppe ansprechen – ganz gleich, ob das Jobseeker, Gründungsinteressierte, Innovationspartner oder Investoren waren.

​Ein kleiner Einblick in die Startup SAFARI Dresden

Vorhang auf für die wirklich relevanten Fakten der Startups. Ärmel hochkrempeln und selber aktiv werden, schlecht animierte Powerpoint-Unternehmenspräsentationen sucht man hier vergeblich. Das Credo lautete: alles was deine Gäste auf der Website über deine Firma lesen können, wollen sie nicht in deiner Session hören. Und so entstanden die kreativsten Workshops, Barcamps und Speeddatings für Gründerthemen.

  • Impact Hub Dresden: „Designing Future Together” #NewWork #Workshop
    Der Kern des Co-Working-Netzwerks dreht sich um die Vernetzung von Mittelstand und New Economy. Wie Kooperationsprojekte und Inkubatoren-Programme das Beste aus beiden Welten vereinen, brainstormten in dieser Session alle gemeinsam, um eine enkeltaugliche Zukunft zu designen.

  • DDV Mediengruppe: „Medien, ja klar aber wie?“ #Marketing&Media #Barcamp
    Die Experten des Verlagshauses verrieten Tricks zu Öffentlichkeitsarbeit, die sich wirklich lohnt. Aus erster Hand gab es hier die Anleitung, um Journalisten zu erreichen und medial stattzufinden. Denn was nützt die beste Idee, wenn niemand davon erfährt?

  • Ostsächsische Sparkasse Dresden „Change your view“ #HowToStartup #Speeddating
    Banken sind verstaubt und über Finanzierung reden macht eh keinen Spaß? Falsch gedacht! Im Speeddating mit Entrepreneurs, die sich von der OSD begleiten ließen, konnte man sich hier vom Gegenteil überzeugen. Leckere Cocktails inklusive.

  • Offerista „Design Thinking“ #NewWork #Workshop
    Mit der richtigen Methodik für agiles Arbeiten ging es hier ans Eingemachte: Wie verändert Digitalisierung die Zukunft der Arbeit? Schlanke Arbeitsprozesse sind das Thema der Arbeitswelt von heute. Hier gab es passende Einblicke in die tatsächliche Praxis.

  • Reddo „Unwissenheit schafft Wachstum“ #Marketing&Media #Talkrunde
    Manchmal sorgt erst eine gehörige Portion Naivität für den Mut, die Dinge anzupacken. Reddo-Gründer Dirk hat seine Geschichte erzählt, wie er es genau so geschafft hat, sich sein kleines Imperium aufzubauen. Prädikat: sehr inspirierend.

  • AI4BD „Demystifying AI“#AI&Automation #Talkrunde
    Das Gründerteam hat das große Mysterium um künstliche Intelligenz heruntergebrochen und gezeigt, wie sie in den alltäglichsten Geschäftsprozessen hilfreich sein kann. Aber auch dir Grenzen der KI wurden hier ausführlich mit allen TeilnehmerInnen diskutiert.

  • Startnext „Do’s and Don‘ts beim Crowdfunden”#HowToStartup #Talkrunde
    Der heilige Gral für’s Gründen, aber wie wird die Kampagne erfolgreich? Ein reger Austausch zwischen all jenen, die schon mal unterstützt haben und den frischen wie erfahrenen Projekten hat gezeigt, worauf es wirklich ankommt bei der Schwarmfinanzierung.

  • Wandelbots „Next Generation Robotics“#AI&Automation #Talkrunde
    In der Wandelbots-Villa wusste man gar nicht, was beeindruckender war: 7 Millionen Euro innerhalb eines Jahres akquiriert zu haben oder die synchronen Bewegungen zwischen Mensch und Maschine. Da konnte wirklich jeder noch etwas neues entdecken und lernen.

  • The Nu Company „Kapitalismus neu denken“#SustainableStartups #Workshop
    Wie man erfolgreich gründet und dennoch unsere Umwelt nicht der Profitmaximierung unterordnet, gab es beim Nu-Team zu lernen. Gepaart ihren Erfahrungen und den kreativen Ideen der TeilnehmerInnen wurden hier wieder ein paar mehr „Weltverbesserer“ geschaffen.

  • Plant Values „KMU meets Startup”#SustainableStartups #Workshop
    Startups haben innovative Ideen zur Rettung der Welt – KMUs die nötigen Strukturen, um Nachhaltigkeit zu etablieren. Eine Unternehmensberatung der etwas anderen Art hat beide vereint.

  • Flaxres „Setting up a Hardware-Company”#SustainableStartups #Talkrunde
    Handfeste Technologie, die unsere Welt wieder ein Stück besser macht. Eine handverlesene Gruppe durfte hinter die Kulissen schauen. Tipps, wie die Hürden bei der Gründung eines Hardware-Unternehmens gemeistert werden können, gab es gratis dazu.

  • Café Achtsam “Yoga” #Specials #Workshop
    Etwas Entspannung zwischendurch durfte natürlich nicht fehlen. Das erste Yoga-Café Dresdens lud zu einer Portion Achtsamkeit zur Verarbeitung der unzähligen Eindrücke aus den Sessions ein.

​Fazit

Die Startup SAFARI Dresden hat sich als eine wunderbare Plattform gezeigt, die verbindet. Alle frischen Ideen brauchen jemanden, der sie umsetzt. Dazu gehört eben auch ein Netzwerk aus starken Partnern zur Finanzierung, Beratung und Unterstützung. Nicht nur über Fachbereiche hinweg, sondern auch zwischen Startups, Unternehmen und Institutionen konnten Brücken gebaut werden. Sitzen erst einmal alle an einem Tisch, finden sich immer Anknüpfungspunkte für eine gemeinsame Vision. Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen haben sich eingebracht und genauso Inspiration für sich mitgenommen.

An dieser Stelle sei ein riesiges Dankeschön für alle ausgesprochen, die das Abenteuer Startup SAFARI ermöglicht haben! Allen voran die Partner, die sowohl inhaltlich als auch finanzielle Starthilfe gaben. Den Hosts, die diese zahlreichen Sessions mit Leben füllten und Einblicke hinter ihre Kulissen gewährten. Den Volunteers, die tatkräftigt mit angepackten und natürlich den Gästen, die so unermüdlich diskutierten, mitgestalteten und vernetzten. DAS steht für die starke und einmalige Startup Szene Dresdens!

​So geht es weiter

Auch im nächsten Jahr soll es wieder heißen: Augen und Ohren auf für alle, die mehr über die Ideen hinter den heißesten Startups der Stadt erfahren wollen. Wir sind uns sicher, dass bis dahin wieder viele neue Gesichter und Geschichten zu entdecken, Jobs zu besetzen und Partnerschaften zu knüpfen sind.

​Hier ​findest Du alle Bilder.

​https://dresden.startupsafari.com/

​Veranstalter:

​Impact Hub Dresden

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#impactstories mit Fanny Schiel

#impactstories mit Fanny Schiel 

Sophia: Fanny, du hast das Direktvermarktungskonzept Marktschwärmer nach Dresden geholt, um lokale Landwirte und Erzeuger mit den Kundinnen und Kunden der Region zu verbinden. Wie funktioniert das konkret?   

Das funktioniert über eine Onlineplattform, die diese beiden Zielgruppen miteinander verbindet. Durch eine Art Vorbestellungskonzept ermöglichen wir, dass sich die Erzeuger nicht mehr stundenlang auf Märkten die Beine in den Bauch stehen müssen, sondern ganz sicher und planbar das mitbringen, was die Marktschwärmerkunden zuvor bestellt haben und dann auf den Stadtteilmärkten abholen können. So besteht die Möglichkeit, dass sich Kunden und Landwirte vor Ort in die Augen schauen können, sich kennenlernen können und beiderseitig Vertrauen aufgebaut wird, bei gleichzeitiger Planungssicherheit für Landwirte und Erzeuger. 

Sophia: Welche Lebensmittel bietet ihr bei Marktschwärmer an? 

Wir haben ganz verschiedene Produktkategorien: Natürlich frisches Obst und Gemüse, aber auch Molkereierzeugnisse, Freilandeier, Fleisch- und Wurstwaren aus nachhaltiger Produktion, also mit Blick auf Tierwohl und Umweltschutz, Backwaren - eine Konditormeisterin ist dabei sowie verschiedene Feinkostanbieter, die bspw. frische Pasta im Sortiment haben. Außerdem kann man bei uns Öle, Getränke und sogar handgefertigte Sachen, bspw. Bienenwachstücher kaufen. Ganz verschieden also, aber stets regional und saisonal, das bedeutet, bei uns besteht derzeit eine Entfernung zwischen Erzeuger und Standort von im Schnitt 27 km. 

Sophia: Wie kamst du damals auf die Idee, dieses Social Start-up zu gründen? 

Ich habe in Frankreich und Berlin studiert und da gab es dieses Konzept schon. Vor fünf Jahren bin ich zurück nach Dresden gezogen und hatte dann in der Friedrichstadt keine Lebensmittelläden in der Nachbarschaft, die mich zufrieden gestellt haben. Dann hatte ich mich informiert, ob es bereits eine Marktschwärmerei hier gäbe - gab es nicht - tja und dann hatte ich mir gedacht, das müsste man hier eigentlich anfangen. Dann habe ich begonnen, Höfe in der Umgebung zu besuchen, mit dem Ziel, das Konzept publik zu machen und als ich dann eine Handvoll von Bauern zusammen hatte, ging es im November 2016 los. 

Sophia: Seitdem ist viel passiert. Mittlerweile habt ihr in Dresden drei sogenannte Schwärmereien eröffnet, also Orte, an denen Kundinnen und Kunden ihre Produkte abholen können. Magst du uns dein Erfolgsgeheimnis verraten? 

Das ist eine sehr gute Frage, über die ich so manches Mal nachdenke. Ich glaube, es ist eine Mischung aus Überzeugung, ein bisschen Naivität am Anfang und Verbissenheit. Also die Rückmeldungen, die wir erhalten, sind Motivation genug. Das war auch der Grund, warum ich dann irgendwann meinen "richtigen" Job an den Nagel gehangen hatte, weil sich die Arbeit bei Marktschwärmer viel stimmiger angefühlt hat. Sicherlich hat das, was ich damals studiert hatte und der Bereich, in dem ich gearbeitet hatte, bei den ersten Schritten geholfen - Marketing, Vertrieb und Innovationsmanagement, aber ich kann es jetzt nicht auf einen Geheimtipp runterbrechen. 

Sophia: Du warst zuletzt für einen Monat auf Bali und Lombock, hast dort viele Abenteuer erlebt, aber auch dort gearbeitet - quasi eine "Digitale Nomadin" auf Zeit. Wie hat das funktioniert? 

Das funktioniert nur mit ganz viel Vertrauen und mit Partnern, die mich hier vor Ort sehr, sehr gut vertreten haben. Ich denke, eine vorausschauende Vorbereitung und Leute, auf die man sich verlassen kann, sind unabdingbar. Ich habe auf Bali einen Teil der Zeit gearbeitet und die Onlineplattform betreut und hatte jemanden in Dresden vor Ort, der mich vertreten hat. Das hat glücklicherweise super funktioniert - an dieser Stelle ganz lieben Dank an Jasmin. 

Sophia: Das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden, also arbeitend zu reisen, ist ein Modell, welches immer mehr Leute anstreben. Was ist dabei deiner Meinung nach zu beachten?  

Vertretungsregeln schaffen, kommunizieren, dass man eingeschränkt erreichbar ist bzw. mit einer Zeitverzögerung und dann sollte das schon möglich sein. 
Ich habe zum Beispiel dafür gesorgt, dass meine Vertretung vorher schon bei den Kundinnen und Kunden bekannt und durch mich eingearbeitet ist. So konnte sie mir sehr gut den Rücken freihalten. 

Sophia: Zurück nach Deutschland - bei Marktschwärmer bietet ihr regionale und saisonale Produkte an. Welche sollten wir derzeit unbedingt auf dem Schirm haben? 

Highlights sind derzeit alles, was wieder frisch ist, was nach dieser Kohl- und Wintersaison und dem letzten Lagergemüse jetzt wieder sprießt und wächst. Das sind zum Beispiel Radieschen, Gurken, Spinat und Spargel. Ansonsten haben wir gerade auch ganz neu regionale Weine, darüber freue ich mich sehr! Außerdem kommt demnächst noch Fisch an alle Standorte und den Rest kann ich leider noch nicht verraten. 

Danke Fanny für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Fanny Schiel 

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartnerin:

Fanny Schiel

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#impactstories mit Philipp Munzert

#impactstories mit Philipp Munzert 

​​Sophia: ​Philipp, du bist seit 2012 selbstständig, wie kam es dazu, dass du dich damals für diesen Weg entschieden hast?  

Meine Familie hat selber ein Familienunternehmen - einen großen Pflegedienst und da sieht man natürlich, wie das unternehmerische Leben so ist. Ich habe schnell gemerkt, dass ich mich nicht richtig gut unterordnen kann und heute sage ich immer, dass ich vielleicht kein guter Mitarbeiter wäre. Von daher habe ich mich entschieden, diesen „harten“ Weg der Selbstständigkeit zu gehen. Ich habe immer gerne Websites entwickelt und habe dann 2012 die erste Anfrage bekommen eine Website zu erstellen und das auf Rechnung. Da kam es dann dazu, dass ich mir einen Gewerbeschein geholt habe und dann neben dem Studium Websites entwickelt habe.

Sophia: Bei PHMU entwickelt und designt euer dreiköpfiges Team Web-Apps und Websites. Was genau kann man sich als Laie darunter vorstellen? 

Bei uns ist relativ bald der Wunsch entstanden, dass wir nicht nur die reine Unternehmenspräsentation entwickeln wollen. Stattdessen soll die Website ganzheitlicher gedacht werden. Wir integrieren unter anderem gutes Online Marketing, sodass der Kunde die Mechanismen versteht, wie und warum Besucher auf seine Website kommen. Deswegen haben wir uns bewusst dazu entschieden, nicht mehr von Websites, sondern von Digitalen Produkten zu sprechen. Wir begleiten derzeit aber auch immer mehr Kunden auf ihrem Innovationsprozess. Ich bin mittlerweile auch als Coach immer stärker im Einsatz. 

Sophia: Du bist nicht nur Webentwickler, Coach und Firmeninhaber, sondern ganz frisch Familienvater von zwei Kindern. Was sind die Besonderheiten der Selbstständigkeit als junger Familienvater? 

Ich würde gar nicht sagen, dass die Unterschiede zu einem Angestelltenverhältnis so groß sind. Man hat als Familienvater grundsätzlich viel viel klarere Zeit-Slots, die vorgegeben sind, zum Beispiel, dass ich um 16:00 bzw. 17:00 Uhr nach Hause gehe, zur Familie und nicht bis tief in die Nacht an einem Projekt weiterarbeite. Was mir persönlich aber gut tut. Denn ich habe gemerkt, dass das lange Arbeiten gar nicht so gesund für mich war. Jetzt ist mein Tag viel strukturierter, ich habe viel mehr Prioritäten und ich weiß auch, wo meine Hauptpriorität liegt - ganz klar bei der Familie und den Kindern. 

Sophia: Was ist wichtig, damit du all diese Projekte unter einen Hut bekommst? Die Familie, dein Unternehmen und sicherlich auch mal ein bisschen Zeit nur für dich. 

Ja klar, die Zeit für einen selbst ist natürlich auch sehr wichtig. Das sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen zwischen den drei, vier Sachen, die man sonst macht. Aber gerade im Arbeitsleben ist es einfach so, dass man sich noch klarere Prioritäten setzen muss. Man muss mit seiner Zeit sehr gut haushalten, was ich jedoch als großen Vorteil empfinde. 

Sophia: Wie schaffst du es, dein Business von deinem Privatleben zu trennen? Denn bekanntlich arbeitet der Selbstständige selbst und ständig. 

Das kann und sollte sicherlich jeder selbst für sich entscheiden. Wobei ich finde, dass der Ausdruck „selbst und ständig arbeiten“ gar nicht unbedingt zutreffen muss. Für mich sollte Selbstständigkeit genauso gerade nicht sein. Ich achte natürlich auf ausreichend Freizeit und kann mir das sogar viel besser einteilen. Ich gehe manchmal mittags zum Sport und arbeite danach weiter. Ich muss natürlich genauso Auftanken und Abschalten. Außerdem kann man den Laptop vielleicht auch mal im Büro lassen, das Handy ausschalten oder weglegen.  

Sophia: Hast du für uns auch ein paar Best Practice Tipps für werdende selbstständige Eltern oder Eltern, die noch angestellt sind und darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen? 

Auch hier ist es sehr individuell. Absprachen sind sehr wichtig, dass ich beispielsweise einem Kunden genauer kommuniziere, wann ein Projekt fertig oder eben auch noch nicht fertig sein wird. Denn wenn ich zu viel verspreche, habe ich mir selbst den Stress gemacht. Da kann man gerade in der Selbstständigkeit meiner Meinung nach noch viel mehr drehen und anpassen, als als Angestellter, weil ich die Hoheit darüber habe, wann ich was sage und wann ich was abgeben und fertigstellen werde. 

Sophia: Du bist von Anfang an im Impact Hub dabei und kanntest unsere Geschäftsführer sogar schon aus dem vorangegangenen Coworking Space. Inwiefern ist der Impact Hub ein angenehmer Raum für dich, um hier zu arbeiten? Was sind in deinen Augen die Besonderheiten des Hubs? 

Das ist für mich mittlerweile ganz einfach zu beantworten - weil ich hier Freunde gefunden habe. Außerdem ist für mich das Home Office keine Alternative, weil ich ein sozialer Mensch bin, der sehr viel Austausch benötigt und den habe ich hier. 

Danke Philipp für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Philipp Munzert

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

Philipp Munzert

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#impactstories mit den Spiegelneuronen

#impactstories: Saskia und Andrea von den Spiegelneuronen

​​Sophia: Wie kamt ihr damals auf die Idee Spiegelneuronen zu gründen und welche Ziele verfolgt ihr mit eurer Arbeit als Positive Psychologinnen?

Alles begann 2011. Andrea steckte damals mitten in ihrer Ausbildung zur Psychotherapeutin, ich (Saskia) arbeitete im Hygiene Museum. An der Bar in der Nikkifaktur lernten wir uns kennen, verstanden uns sofort und beschlossen: Jeder zwischen 5 - 99 Jahren sollte erfahren, was ein gutes Leben ausmacht, wie man Stress gelassen begegnen und die eigene Lebenszufriedenheit erhalten und verbessern kann - und das möglichst präventiv. VOR Burn-Out und Depression. Und dann begannen unsere Ideen zu reifen ... Wir vermitteln Kenntnisse aus der Positiven Psychologie, einer noch recht jungen Wissenschaft, die erforscht, was das Leben lebenswert macht. Dafür sind wir im ganzen Land (und auch darüber hinaus) unterwegs. Halten Vorträge, führen Workshops durch, planen Projekte, schreiben für Magazine und kommen überall dort zu Wort, wo es um die Themen Glück, Lebenszufriedenheit, Entschleunigung und Achtsamkeit geht. ​

​Dabei bleiben wir stets am aktuellen Puls der Wissenschaft, vermitteln die Inhalte aber für jeden nachvollziehbar und im Alltag anwendbar. Egal, ob für das 6-jährige Kindergartenkind, die 42-jährige Oberärztin, die Führungsetagen großer Unternehmen oder den 82-jährigen Parkinson-Patienten. Positive Psychologie bedeutet nicht, dass man alles immer positiv sieht und den ganzen Tag grinsend durch die Gegend läuft. Uns kommt es darauf an, zu erklären, welche Aspekte auf lange Sicht zu einem zufriedenen Leben führen. Seien es gute Beziehungen, Selbstfürsorge, der richtige Umgang mit Stress und (Alltags)Hürden, Humorfähigkeit, Mut zu Pausen oder der achtsame Umgang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und der Welt, in der wir leben.

Sophia: Wie ihr wisst, arbeiten bei uns einige Menschen, die noch am Anfang des Gründungsprozesses stehen. Welchen Ratschlag würdet ihr diesen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben? 

Klein anfangen. Schnell ins Tun kommen. Loslegen, anstatt erst im stillen Kämmerlein ein großes "Konstrukt" zu zimmern. Sich ständig mit anderen austauschen, Ideen früh preisgeben, Unterstützung suchen. Sich immer wieder hinterfragen. Ehrlich bleiben. Aufpassen, dass man sich bei all der Leidenschaft für das eigene Thema nicht völlig verausgabt und selbst vergisst. Und: sich nicht so viel von Zweiflern, Kritikern und Besserwissern reinreden lassen - auf der anderen Seite aber auch auf konstruktive Kritik und Vorschläge hören.

​Sophia: Zuletzt möchte ich noch wissen, wie euch die Atmosphäre im Impact Hub Dresden gefällt und welche interessanten Begegnungen ihr bei uns schon erlebt habt?

​Sobald man die Tür öffnet, strömt einem Freundlichkeit entgegen. Alles ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet und man hat immer das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. Wenn man Ruhe braucht, kann man sich zurückziehen, möchte man Austausch geht das genauso. Und ... die Bürohunde natürlich. Interessante Begegnungen? Oh das waren so viele. Und es kommen immer neue dazu. Mit jedem neuen Gesicht, das das HUB betritt, kommen neue Geschichten dazu, die wir total spannend finden.

Danke Saskia und Andrea für das spannende Interview und schön, dass ihr bei uns seid.

Saskia Rudolph und Andrea Horn

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

​Andrea Horn 
(Diplom-Pyschologin & Psychotherapeutin)

Saskia Rudolph
(Kultur- und Glückswissenschaftlerin)

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‚Kopf schlägt Kapital‘ als Spiel – Werde spielend zum Unternehmer!

‚Kopf schlägt Kapital‘ als Spiel – Werde spielend zum Unternehmer!

Kostenlose Anmeldung bei Eventbrite!

Liebe Querdenker, Entrepreneure, Selbständige, Freiberufler und Gründer,

wie können wir gegen die Goliaths gewinnen?
Und dabei den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen, statt in den Alltagsanforderungen unterzugehen?

Indem wir die besseren Konzepte entwerfen und diese durch vorhandene Komponenten in die Praxis umsetzen. Dies ist das Credo von Prof. Faltin und der Stiftung Entrepreneurship in Berlin. Viele Unternehmer setzen dies bereits erfolgreich um.

Seit 10 Jahren ist das Buch „Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen” ein Bestseller. Seit 2017 wagen wir den Versuch, dazu ein Spiel zu entwickeln. Du konntest es bereits bei der deGUT oder dem Entrepreneurship Summit testen. Nun am 14. Juni hast Du wieder die Chance, beim Spiel ‚Konzept+Komponenten‘ mitzumachen. Du triffst Gleichgesinnte und kannst deine Entrepreneurship-Skills spielend trainieren.

Dieses Spiel wurde entwickelt, um das Thema Entrepreneurship auf eine interaktive Weise und mit Freude zu vermitteln. Es ist ein Weg, der Spaß macht und die Schlüsselprinzipien aus Prof. Faltin’s Buch Kopf schlägt Kapital lehrt:

– Ein Ideenkonzept entwickeln – unabhängig davon, ob Du gut in Technologie oder Management bist und viel Kapital oder ein gutes Netzwerk besitzt.
– Frühzeitig dein Konzept testen (Proof of Concept)
– Mit bereits vorhandenen Komponenten gründen, statt alles selbst im eigenen Unternehmen aufzubauen.

Begleitet von Simon Jochim von der Stiftung Entrepreneurship in Berlin, lernst Du mit mit viel Humor ein Unternehmenskonzept zu entwerfen. Anschließend präsentierst du deine Idee und erhältst wertvolles Feedback. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen – lass Dich überraschen!

Entwickle Deine Teamfähigkeit, Kreativität und Präsentationsfähigkeiten weiter! Erarbeitet im Team die Antwort auf ein bestehendes Problem in dieser Welt – in Form eines Unternehmens.

Let’s start-up together!

Über Simon Jochim:

Simon Jochim arbeitet seit 2009 mit Prof. Faltin. Zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin und seit 2013 in der Stiftung Entrepreneurship. Hier ist er verantwortlich für die Entrepreneurship Education Programme, das Speed-Pitching und die Gründer-/Startup-Wettbewerbe im Entrepreneurship Campus.

Simon’s Diplomarbeit „Management of cross-sector collaborations in BOP-markets (Base of the Pyramid) – A cross-case analysis of business models“ untersucht die Erfolgsfaktoren für Kooperationen zwischen Social Entrepreneurs und internationalen Firmen, die Produkte und Dienstleistungen für Menschen in der unteren Einkommenspyramide designen.

http://entrepreneurship.de/simon

Photo-Credits:„Konzept+Komponenten“ Spiel auf deGUT: Deutsche Gründer- und Unternehmertage 2017, Fotograf: André Wagenzik, Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH

interview with packwise – part 2

Member Stories

People make it happen! Not companies.

Interview partner:

Thema: Digitalisierung | Sprache: Englisch | Startup: Packwise

How three entrepreneurs revolutionize a traditional business niche (Part 2)

...back to Interview-Part 1

Q: Last week we talked about the beginning of Packwise. How exactly did your team grow from two to three cofounders?

Gesche: When we started we didn’t even know the name of the company yet, but we already knew that we needed a third person to do the IT-related tasks. We knew that finding someone was going to be a challenge because we didn't have a decent network here in Dresden yet. At first we were thinking about working with agencies to fill that gap, but we were lucky to find someone to join the team as the third co-founder.

René: We didn’t know each other until we started chatting one Tuesday we at Impact Hub’s Cake Tuesday event. Even then, we didn’t know that simple advice and some IT tips and hints could develop into long-term co-founding relationship. After some time, I realized that the project we were discussing couldn’t be outsourced to an external agency because it would limit Felix and Gesche’s ability to make the project into what they wanted. Outsourcing meant that they’d just get a finished product that they wouldn’t be able to change or adjust, and that's where I stepped in.

Felix: Everybody at Hub told us that René was very involved in projects and events there and always provided a lot of input on meetings and discussions. Those recommendations were very important to us and allowed us to better get to know René.

„When you want to invite somebody into your team, you actually want to know who you’re going to work with.“

Q: Do you think that Hub makes a difference for your business?

Felix: Yes, for sure. It starts with the “plug & play” approach of the Hub, which significantly reduces the risks and costs of getting started. With the whole infrastructure in place we only had to chose a desk, connect our laptops to the internet, and we were ready to go. The three of us are open-minded people and we like to socialize during the many different occasions like cake time, lunch, just hanging out in the kitchen, Friday breakfasts, etc. There’s always someone who can give valuable advice, not matter what you have on your mind.

„The Impact Hub bundles so much expertise and people with different ages and backgrounds together.“

If you don’t manage to find the right person straight away, the Impact Hub team or some other Hub member will make sure you do. We feel lucky to be able to exchange with startups that have already gone through the stages we are going through now and to learn from them how to best tackle certain issues. We stopped counting how many times the Impact Hub team or members have introduced us to potential investors, potential team members, freelancers, people in academia, agencies, lawyers, consultants, etc. Obviously such introductions are extremely helpful. Last but not least, we profit from the exclusive contracts the Hub has arranged with numerous suppliers, like Hubspot.

Q: How advanced is your project and what are your next steps?

Felix: For the last six months, we’ve been focusing on writing our business plan, preparing our financial planning, applying for funding, creating our Packwise brand and of course building the product. René has done a fantastic job here. Currently the Makers Club guys are making sure to give René’s work a very appealing design. We’re also starting to test the Packwise platform with clients. Our aim is to get real client feedback that we will then implement for the product’s launch. We did a first financing round and were lucky to receive EU funding via the SAB Technologiegründerstipendium. Within the next few months, we plan to fill a marketing and a sales position and start another round of funding.

Q: What are your biggest concerns at this stage?

Felix: One of our biggest challenges is finding the right people for jobs in fields we’re not experts in. We’re also putting a lot of effort into finding the right way to communicate our USPs to our customers in an understandable way. We need to make the rather complex topic easy to grasp within a few seconds. It’s surprising how difficult it can be to do that.

Q: Speaking about technicalities, are there any tools you could recommend to other startups?

Felix: We currently use Google Drive & Docs because it makes teamwork really easy and it’s free. In addition, we use Trello to keep track of our to do lists, we communicate mostly via Slack and we built and manage our mail campaign with the help of Mailchimp.

Q: What is the most important lesson you’ve learned about creating a startup?

Gesche: I think that once you decide to start, you need to be prepared to just dive in and not question yourself along the way. We decided that we wanted to give it a go and that we wouldn’t be discouraged by people who aren’t as excited about the idea as we are.

Felix: At the beginning we also had this idea from traditional industry that you have to be very secretive about your plans and only discuss the product externally once it’s fully developed. We learned rather quickly that this strategy wasn’t an option for us. We needed external input right away so we talked about it with a lot of people. If we hadn’t done this, we wouldn’t have met René.

Q: What is the best piece of advice you have ever received?

Felix: We actually received a lot of varying advice when we started. In the startup industry, there is a certain set of rules that some people think are always true. That you have to provide an MVP, for example, and you have to grow fast, and it’s impossible to avoid making mistakes, and so on. Oh, and that all corporations are evil [he laughed]. It occurred to me that it’s very difficult to distinguish between good and bad advice. I think you have to find your own approach because some things might be good for some people, but might not work for you.

Gesche: On one of my first days at Impact Hub, I met Lars. We briefly discussed the Packwise idea and what we do and he asked who my advisor was. I was a bit puzzled because we got help from different sources, but had never really thought about getting a business advisor. He put me in contact with a trusted consultant, Roman Schwarz of Bergmeyster, who helped us a lot in the early stages of our business. We created new connections, found out about the scholarship, and just generally got our feet on the ground. That was really valuable piece of advice.

René: It was a tough decision for us to choose if we should write a proper business plan or not. But with the right approach, it seemed to be a quick process, especially when we used Business Model Canvas. The model was very helpful and required a lot of market research - that really gave us a proper guide for the next steps.

Gesche: Yes, creating a business plan forces you to put a lot of thinking into everything.

Q: Is there something you wish you had known before starting PackWise?

Gesche: If I had to start Packwise again, I would definitively want to know that writing our business plan would not take 4 weeks. It took us almost half a year to complete it.

Q: Enough about work and business, let’s talk about leisure. What’s your favourite thing in Impact Hub Dresden?

René: I’m fan of Cake Tuesdays. And our new favourite is the ping-pong table; we play a lot.

Felix: I think that the relaxing area is really nice, but also very dangerous. It’s easy to fall asleep during work!

René: We also spend some free time together outside of work. Our first corporate event was paragliding and I love spending holidays in mountains. Actually, if I had to choose one superpower, it would be flying.

Q: If you could change one thing in the world, what would it be?

Gesche: I wish we could use more sustainable solutions in the world. And my dream is to get rid of all the suffering and unhappiness in the world.

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Felix Weger

I am 34 years old and from Munich. I studied Economics with a focus on capital markets in Regensburg and Barcelona. After working for two years in a consultancy firm focused on Supply Chain Management, I became a general manager for a leading manufacturer of industrial packaging in Manchester and Dresden.

Contact: felix.weger(at)packwise.de

Gesche Weger

I started my career as a an Ecomonist at UBS in Zurich. I studied Economics at Universität Regensburg, Trinity College Dublin and Freie Universität Berlin. After finishing my masters, I spent a year studying and doing research at the Kiel Institute for the World Economy.

Contact: gesche.weger(at)packwise.de

René Bernhardt

I am 39 years old and I come from a village around 60km west of Dresden. Now I live together with my wife and our 3 kids on a farm in a little village just outside of Dresden. I studied computer science at the Technische Universität Dresden and Middlesex University London.

Contact: rene.bernhardt(at)packwise.de

Impact
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Impact

The Packwise business model directly caters to the UN Goal of “Responsible Consumption and Reduction.” Packwise Loopz enables companies to organise their packaging in closed loops, promoting the benefits of the circular economy. It helps to extend the life cycle of packaging while reducing the down time during which packaging drums are sit empty in warehouses. Packwise Platform enables businesses to manage their loops and makes resource reuse as profitable as it is practical. As long as their packaging is fit for purpose, buyers will reuse it and, when they are done, recycle it. These are big changes inspired by a simple idea.

95 kg

Amount of CO2eq savings new vs. refurbished IBC

26 kg

Amount of CO2eq savings new vs. refurbished steel drum

approx. 7 Million per annum

Number of units of IBCs being emptied in Germany

approx. 24 Million per annum

Number of units of drums being emptied in Germany

Only 25 seconds!

Length of time to start an auction on Packwise

interview with packwise

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People make it happen! Not companies.

Interview partner:

Thema: Digitalisierung | Sprache: Englisch | Startup: Packwise

How three entrepreneurs revolutionize a traditional business niche

Starting your own business is no picnic—especially with three kids. Felix, Gesche and René aim to prove that it is not only possible, but also achievable in the very niche business of industrial containers. weiterlesen

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