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#impactstories mit Marcus Dawidjan

#impactstories mit Marcus Dawidjan 

Sophia: Stadt.Land.Netz - bei diesem Namen denken viele an das allseits beliebte Spiel "Stadt Land Fluss". Mit wilden Fragerunden hat euer Startup jedoch eher weniger zu tun, oder?  

Nein, mit dem Spiel haben wir tatsächlich nichts zu tun, obwohl viele Leute das gerne verwechseln. Wir sind ein IT-Startup im Bereich der Softwareentwicklung und helfen Behörden auf dem Weg in die digitale Verwaltung. 

Sophia: Die Gründung eures Unternehmens liegt mittlerweile gut 2 1/2 Jahre zurück. Seitdem seid ihr deutlich gewachsen und digitalisiert deutschlandweit Behörden. Wie hat damals alles angefangen? 

Angefangen hat eigentlich alles vor gut vier Jahren. Lars, mein Mitgründer und ich kennen uns schon seit der Schulzeit. Lars ist danach in die Verwaltung gegangen, hat seine Ausbildung bei der Stadt Chemnitz gemacht und ich habe zunächst in Dresden studiert. Wir haben uns aber nie aus den Augen verloren, waren immer gute Freunde. Lars hat damals während seiner Zeit im Behördenalltag eine Software entwickelt, die wir noch heute gemeinsam als unser Hauptprodukt vertreiben. Diese Software heißt VIA - lateinisch für Weg/ Straße. Zu Beginn haben wir geprüft, ob man dieses Produkt noch woanders einsetzen kann, also nicht nur in diesem einen Zweckverband, in dem Lars arbeitete und so ist dann sukzessive die Firma entstanden. Indem wir weitere Landkreise fragten: "Wäre diese Software etwas für euch? Könnt ihr das nutzen? Würdet ihr dafür Geld ausgeben?" Ja und 2016 im Herbst haben wir dann unsere GmbH gegründet. 

Sophia: Kannst du mir am Beispiel eures Produkts VIA erklären, wie eure Softwarelösungen aussehen und funktionieren? 

VIA ist eine Webanwendung, die mit dem Browser aufgerufen wird und darin werden Schülerdaten verarbeitet. Eltern stellen zunächst einen Antrag auf Schülerbeförderung. Dieser wird benötigt, wenn Kinder nicht zu Fuß oder von den Eltern gebracht zur Schule kommen können. Grundsätzlich werden die Fahrtwege dann durch den ÖPNV abgedeckt, aber was ist mit den Kids, die nicht mit dem ÖPNV fahren können? Weil es keine vernünftige Verbindung gibt oder eine Behinderung vorliegt. Dann wird das Kind mit dem Taxi oder mit einem Kleinbus gefahren. Durch VIA konnten die Fahrtwege dann so effizient gestaltet werden, dass de facto weniger Kilometer gefahren werden mussten und darüber hinaus die Verwaltungsarbeit geringer wurde. 

Sophia: Wie waren die ersten Reaktionen auf eure Gründungsidee?  

Also in meinem direkten Umfeld hat es tatsächlich am Anfang niemand so recht verstanden, warum man sich in Richtung Behörden spezialisieren würde, wenn man doch vermeintlich viel coolere Dinge machen könnte. Aber als wir damals mit potenziellen Kunden gesprochen haben, haben wir festgestellt, dass das ein durchaus spannender Markt ist und wir hatten zu Beginn nicht nur den Proof of Concept, sondern bereits das Produkt, sodass wir gleich anfangen konnten. Da war die Entscheidung schnell gefallen. Mittlerweile haben es auch alle anderen verstanden, dass das ein ganz schön cooles Thema ist. Behördenarbeit, das klingt erstmal trocken, natürlich, aber das ist ein Bereich, in dem relativ wenig los ist, aber extrem viel Musik drin steckt, weil die Behörden vielfach noch nicht digital arbeiten und wir gute Lösungen präsentieren können, die einen Mehrwert für die Nutzer und sogar einen ökologischen Mehrwert bieten. Denn mit unserer Anwendung sparen wir gefahrene Kilometer, das heißt weniger Verkehrslast auf den Straßen und weniger CO2 Emissionen. 

Sophia: Wie macht ihr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Behörden zu Digitalisierungs-Experten?  

Also Experten würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, aber wir befähigen sie dazu, ihre Arbeit moderner und effizienter zu gestalten. Das heißt weg von Papier und Excel-Listen hin zu einer Anwendung, die eigentlich selbsterklärend ist. Natürlich muss man die Mitarbeitenden vorab schulen, aber die Teams sind begeistert und freuen sich darüber, wenn eine coole moderne Lösung kommt, die mal nicht grau ist und mal nicht von Microsoft kommt. 

Sophia: Hand auf's Herz, lässt sich die Digitalisierung deutscher Behörden leicht umsetzen? Bekanntlich mahlen die bürokratischen Mühlen eher langsam. 

Teils, teils - also wenn wir das jetzt bspw. im Bereich der Akquise betrachten, dann machen wir entweder Kaltakquise, also ich rufe potenzielle Kunden an und stelle unsere Produkte vor oder Warmakquise, also Kunden rufen uns an und sagen: "Wir haben euch gefunden im Web, stellt euch mal vor." Das sind zwei krasse Gegensätze. Bei der Kaltakquise ist es so, dass ich oftmals auf offene Ohren treffe, aber es gibt natürlich auch diejenigen, die sagen, damit haben wir nichts am Hut, das wollen wir nicht. In meinen Augen haben den Bedarf theoretisch alle, ob die Mitarbeitenden in den Behörden diesen Bedarf sehen, ist wieder was anderes. 

Sophia: Was muss in Deutschland noch passieren, damit wir in der Digitalisierung nicht abgehängt werden, was nach wie vor vielfach befürchtet wird?  

Ich glaube die Verwaltung sollte befähigt werden auch mal schnell Lösungen auszuprobieren, ohne die Notwendigkeit zu haben, sofort jahrelange Verträge mit hohen Kosten abschließen zu müssen. Außerdem braucht es engagierte Leute in der Verwaltung, die sagen, wir setzen uns den Hut auf und probieren das aus. Viele Städte machen das bereits, die haben i.d.R. einen CIO, der das Thema Digitalisierung in den Behörden vorantreiben soll. 

Sophia: Ihr gehörtet zu den ersten Membern des Impact Hub Dresdens. Wie konnte euer junges Unternehmen von der hiesigen Arbeitsumgebung profitieren?  

Wir haben das Arbeiten im Impact Hub sehr gut und gerne genutzt. Als junges Startup eine Anlaufstelle zu haben, gemeinsam mit anderen Kreativen zu arbeiten und mit ihnen Erfahrungen auszutauschen, zu netzwerken - es ist einfach fantastisch gewesen im Impact Hub!

Danke Marcus für das spannende Interview und schön, dass du bei uns bist.

Marcus Dawidjan  

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

Marcus Dawidjan

https://stadtlandnetz.de

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openTransfer CAMP #Digitalisierung

Das openTransfer CAMP #Digitalisierung in Dresden

Wie erreichen wir digital mehr Wirkung? Wie können wir die Möglichkeiten der Digitalisierung für unsere Arbeit nutzen? Und wie gestalten wir als Zivilgesellschaft die Digitalisierungsdebatte aktiver mit? Am 15. September 2018 kommen im Impact Hub Dresden 100 Engagierte aus Bürgerprojekten, Social-Start-ups, mit Blogs sowie Haupt- und Ehrenamtliche aus der Sozialwirtschaft zusammen, um genau das zu besprechen.

Digitales Ehrenamt, Umgang mit Hassrede online, Big Data und Transparenz, Aufbau von Netzwerken, mobile first, digitale Barrierefreiheit, Datenschutz, digitale Mündigkeit, generation gap u.v.m. können Themen auf dem Barcamp sein – je nachdem, was die Teilnehmenden interessiert und beschäftigt. Denn was genau auf die Tagesordnung kommt, entscheiden sie selbst. Sie teilen einen Tag lang ihr Wissen, diskutieren ihre Fragen, sammeln neue Erfahrungen, Einsichten und Kontakte.

Nach openTransfer CAMPs #Digitalisierung in Berlin und Stuttgart ist Dresden die dritte Station des bundesweiten Formats.

Wann & Wo?

Zeit: 15. September 2018, 10.00-17:00 Uhr
Ort: Impact Hub Dresden, Bayrische Str. 8, 01069 Dresden

Anmeldung unter http://bit.ly/2NwFVi4 oder per E-Mail an info@buergermut.de
Session-Ideen ansehen oder ankündigen: hier

Die Teilnahme ist kostenlos und für Verpflegung ist gesorgt.

Am Vorabend des Barcamps wird in Dresden ein kleines Warm-Up stattfinden, bei dem Sie andere Teilnehmende vorab in kleiner Runde kennenlernen können. Bitte geben Sie bei der Anmeldung über das Online-Formular an, ob Sie Interesse haben.

Was ist ein Barcamp?

„Barcamp“ ist ein klassisches Format der Tech-Szene: Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde geht es los. Alle Teilnehmenden, die eine Idee für einen Workshop oder eine Diskussionsrunde haben, können diese im Plenum vorstellen. Gemeinsam wird ein Tagesplan erstellt, dann beginnen die Diskussionsrunden, genannt „Sessions“. Die Zweiteilung in Referentinnen und Referenten sowie Zuhörerinnen und Zuhörer entfällt. Alle sollen sich aktiv beteiligen und so besonders viel von der Veranstaltung mitnehmen. Einen ersten Eindruck gibt das Video vom openTransfer CAMP #Digitalisierung in Berlin: https://www.youtube.com/watch?v=Lt1N6Pu3OlM

Das openTransfer CAMP #Digitalisierung ist eine Veranstaltung der Stiftung Bürgermut zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesministerium des Innern.

COSMO IT & BUSINESS LOUNGE

Verpassen Sie nicht den Sprung ins Zeitalter der Digitalisierung!

Gemeinsam mit dem Impact Hub Dresden möchten wir Sie zu einer Veranstaltung der besonderen Art einladen! Ob Startups, Psychologen, ERP-Consultants, Juristen oder Data Security Analysten – die Referenten werden auf unserer IT & BUSINESS LOUNGE am 05.06.2018 die Vielfältigkeit und unterschiedlichen Gesichtspunkte der gesellschaftlich aktuellen Themen Digitalisierung und Internet of things und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Reife beleuchten.

Investieren Sie einen Tag in die Zukunft Ihres Unternehmens, tauschen Sie sich mit etablierten Unternehmen, Kunden, Startups, Entrepreneuren, Techies und Kreativen aus und entwickeln Sie neue Ideen für Ihr Unternehmen. Neben dem Besuch von Vorträgen und Workshops haben Sie die Möglichkeit, sich an unseren Messeständen mit der HoloLens in die virtual reality versetzen zu lassen. Erleben Sie live Erfindertum und Innovationen, wie man es aus dem Silicon Valley kennt, und lernen Sie die von Microsoft zertifizierten Branchenlösungen von COSMO CONSULT kennen.

Wir zeigen Ihnen, warum Digitalisierung auch immer Kopfsache ist und geben Ihnen Denkanstöße und Hilfestellungen, damit auch Ihr Unternehmen von den Chancen der Digitalisierung profitiert.

Hier gehts direkt zur Anmeldung!

interview with packwise – part 2

Member Stories

People make it happen! Not companies.

Interview partner:

Thema: Digitalisierung | Sprache: Englisch | Startup: Packwise

How three entrepreneurs revolutionize a traditional business niche (Part 2)

...back to Interview-Part 1

Q: Last week we talked about the beginning of Packwise. How exactly did your team grow from two to three cofounders?

Gesche: When we started we didn’t even know the name of the company yet, but we already knew that we needed a third person to do the IT-related tasks. We knew that finding someone was going to be a challenge because we didn't have a decent network here in Dresden yet. At first we were thinking about working with agencies to fill that gap, but we were lucky to find someone to join the team as the third co-founder.

René: We didn’t know each other until we started chatting one Tuesday we at Impact Hub’s Cake Tuesday event. Even then, we didn’t know that simple advice and some IT tips and hints could develop into long-term co-founding relationship. After some time, I realized that the project we were discussing couldn’t be outsourced to an external agency because it would limit Felix and Gesche’s ability to make the project into what they wanted. Outsourcing meant that they’d just get a finished product that they wouldn’t be able to change or adjust, and that's where I stepped in.

Felix: Everybody at Hub told us that René was very involved in projects and events there and always provided a lot of input on meetings and discussions. Those recommendations were very important to us and allowed us to better get to know René.

„When you want to invite somebody into your team, you actually want to know who you’re going to work with.“

Q: Do you think that Hub makes a difference for your business?

Felix: Yes, for sure. It starts with the “plug & play” approach of the Hub, which significantly reduces the risks and costs of getting started. With the whole infrastructure in place we only had to chose a desk, connect our laptops to the internet, and we were ready to go. The three of us are open-minded people and we like to socialize during the many different occasions like cake time, lunch, just hanging out in the kitchen, Friday breakfasts, etc. There’s always someone who can give valuable advice, not matter what you have on your mind.

„The Impact Hub bundles so much expertise and people with different ages and backgrounds together.“

If you don’t manage to find the right person straight away, the Impact Hub team or some other Hub member will make sure you do. We feel lucky to be able to exchange with startups that have already gone through the stages we are going through now and to learn from them how to best tackle certain issues. We stopped counting how many times the Impact Hub team or members have introduced us to potential investors, potential team members, freelancers, people in academia, agencies, lawyers, consultants, etc. Obviously such introductions are extremely helpful. Last but not least, we profit from the exclusive contracts the Hub has arranged with numerous suppliers, like Hubspot.

Q: How advanced is your project and what are your next steps?

Felix: For the last six months, we’ve been focusing on writing our business plan, preparing our financial planning, applying for funding, creating our Packwise brand and of course building the product. René has done a fantastic job here. Currently the Makers Club guys are making sure to give René’s work a very appealing design. We’re also starting to test the Packwise platform with clients. Our aim is to get real client feedback that we will then implement for the product’s launch. We did a first financing round and were lucky to receive EU funding via the SAB Technologiegründerstipendium. Within the next few months, we plan to fill a marketing and a sales position and start another round of funding.

Q: What are your biggest concerns at this stage?

Felix: One of our biggest challenges is finding the right people for jobs in fields we’re not experts in. We’re also putting a lot of effort into finding the right way to communicate our USPs to our customers in an understandable way. We need to make the rather complex topic easy to grasp within a few seconds. It’s surprising how difficult it can be to do that.

Q: Speaking about technicalities, are there any tools you could recommend to other startups?

Felix: We currently use Google Drive & Docs because it makes teamwork really easy and it’s free. In addition, we use Trello to keep track of our to do lists, we communicate mostly via Slack and we built and manage our mail campaign with the help of Mailchimp.

Q: What is the most important lesson you’ve learned about creating a startup?

Gesche: I think that once you decide to start, you need to be prepared to just dive in and not question yourself along the way. We decided that we wanted to give it a go and that we wouldn’t be discouraged by people who aren’t as excited about the idea as we are.

Felix: At the beginning we also had this idea from traditional industry that you have to be very secretive about your plans and only discuss the product externally once it’s fully developed. We learned rather quickly that this strategy wasn’t an option for us. We needed external input right away so we talked about it with a lot of people. If we hadn’t done this, we wouldn’t have met René.

Q: What is the best piece of advice you have ever received?

Felix: We actually received a lot of varying advice when we started. In the startup industry, there is a certain set of rules that some people think are always true. That you have to provide an MVP, for example, and you have to grow fast, and it’s impossible to avoid making mistakes, and so on. Oh, and that all corporations are evil [he laughed]. It occurred to me that it’s very difficult to distinguish between good and bad advice. I think you have to find your own approach because some things might be good for some people, but might not work for you.

Gesche: On one of my first days at Impact Hub, I met Lars. We briefly discussed the Packwise idea and what we do and he asked who my advisor was. I was a bit puzzled because we got help from different sources, but had never really thought about getting a business advisor. He put me in contact with a trusted consultant, Roman Schwarz of Bergmeyster, who helped us a lot in the early stages of our business. We created new connections, found out about the scholarship, and just generally got our feet on the ground. That was really valuable piece of advice.

René: It was a tough decision for us to choose if we should write a proper business plan or not. But with the right approach, it seemed to be a quick process, especially when we used Business Model Canvas. The model was very helpful and required a lot of market research - that really gave us a proper guide for the next steps.

Gesche: Yes, creating a business plan forces you to put a lot of thinking into everything.

Q: Is there something you wish you had known before starting PackWise?

Gesche: If I had to start Packwise again, I would definitively want to know that writing our business plan would not take 4 weeks. It took us almost half a year to complete it.

Q: Enough about work and business, let’s talk about leisure. What’s your favourite thing in Impact Hub Dresden?

René: I’m fan of Cake Tuesdays. And our new favourite is the ping-pong table; we play a lot.

Felix: I think that the relaxing area is really nice, but also very dangerous. It’s easy to fall asleep during work!

René: We also spend some free time together outside of work. Our first corporate event was paragliding and I love spending holidays in mountains. Actually, if I had to choose one superpower, it would be flying.

Q: If you could change one thing in the world, what would it be?

Gesche: I wish we could use more sustainable solutions in the world. And my dream is to get rid of all the suffering and unhappiness in the world.

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Felix Weger

I am 34 years old and from Munich. I studied Economics with a focus on capital markets in Regensburg and Barcelona. After working for two years in a consultancy firm focused on Supply Chain Management, I became a general manager for a leading manufacturer of industrial packaging in Manchester and Dresden.

Contact: felix.weger(at)packwise.de

Gesche Weger

I started my career as a an Ecomonist at UBS in Zurich. I studied Economics at Universität Regensburg, Trinity College Dublin and Freie Universität Berlin. After finishing my masters, I spent a year studying and doing research at the Kiel Institute for the World Economy.

Contact: gesche.weger(at)packwise.de

René Bernhardt

I am 39 years old and I come from a village around 60km west of Dresden. Now I live together with my wife and our 3 kids on a farm in a little village just outside of Dresden. I studied computer science at the Technische Universität Dresden and Middlesex University London.

Contact: rene.bernhardt(at)packwise.de

Impact
Numbers & Facts

Impact

The Packwise business model directly caters to the UN Goal of “Responsible Consumption and Reduction.” Packwise Loopz enables companies to organise their packaging in closed loops, promoting the benefits of the circular economy. It helps to extend the life cycle of packaging while reducing the down time during which packaging drums are sit empty in warehouses. Packwise Platform enables businesses to manage their loops and makes resource reuse as profitable as it is practical. As long as their packaging is fit for purpose, buyers will reuse it and, when they are done, recycle it. These are big changes inspired by a simple idea.

95 kg

Amount of CO2eq savings new vs. refurbished IBC

26 kg

Amount of CO2eq savings new vs. refurbished steel drum

approx. 7 Million per annum

Number of units of IBCs being emptied in Germany

approx. 24 Million per annum

Number of units of drums being emptied in Germany

Only 25 seconds!

Length of time to start an auction on Packwise

interview with packwise

Member Stories

People make it happen! Not companies.

Interview partner:

Thema: Digitalisierung | Sprache: Englisch | Startup: Packwise

How three entrepreneurs revolutionize a traditional business niche

Starting your own business is no picnic—especially with three kids. Felix, Gesche and René aim to prove that it is not only possible, but also achievable in the very niche business of industrial containers. weiterlesen

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