#impactstories: Saskia und Andrea von den Spiegelneuronen

​​Sophia: Wie kamt ihr damals auf die Idee Spiegelneuronen zu gründen und welche Ziele verfolgt ihr mit eurer Arbeit als Positive Psychologinnen?

Alles begann 2011. Andrea steckte damals mitten in ihrer Ausbildung zur Psychotherapeutin, ich (Saskia) arbeitete im Hygiene Museum. An der Bar in der Nikkifaktur lernten wir uns kennen, verstanden uns sofort und beschlossen: Jeder zwischen 5 - 99 Jahren sollte erfahren, was ein gutes Leben ausmacht, wie man Stress gelassen begegnen und die eigene Lebenszufriedenheit erhalten und verbessern kann - und das möglichst präventiv. VOR Burn-Out und Depression. Und dann begannen unsere Ideen zu reifen ... Wir vermitteln Kenntnisse aus der Positiven Psychologie, einer noch recht jungen Wissenschaft, die erforscht, was das Leben lebenswert macht. Dafür sind wir im ganzen Land (und auch darüber hinaus) unterwegs. Halten Vorträge, führen Workshops durch, planen Projekte, schreiben für Magazine und kommen überall dort zu Wort, wo es um die Themen Glück, Lebenszufriedenheit, Entschleunigung und Achtsamkeit geht. ​

​Dabei bleiben wir stets am aktuellen Puls der Wissenschaft, vermitteln die Inhalte aber für jeden nachvollziehbar und im Alltag anwendbar. Egal, ob für das 6-jährige Kindergartenkind, die 42-jährige Oberärztin, die Führungsetagen großer Unternehmen oder den 82-jährigen Parkinson-Patienten. Positive Psychologie bedeutet nicht, dass man alles immer positiv sieht und den ganzen Tag grinsend durch die Gegend läuft. Uns kommt es darauf an, zu erklären, welche Aspekte auf lange Sicht zu einem zufriedenen Leben führen. Seien es gute Beziehungen, Selbstfürsorge, der richtige Umgang mit Stress und (Alltags)Hürden, Humorfähigkeit, Mut zu Pausen oder der achtsame Umgang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und der Welt, in der wir leben.

Sophia: Wie ihr wisst, arbeiten bei uns einige Menschen, die noch am Anfang des Gründungsprozesses stehen. Welchen Ratschlag würdet ihr diesen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben? 

Klein anfangen. Schnell ins Tun kommen. Loslegen, anstatt erst im stillen Kämmerlein ein großes "Konstrukt" zu zimmern. Sich ständig mit anderen austauschen, Ideen früh preisgeben, Unterstützung suchen. Sich immer wieder hinterfragen. Ehrlich bleiben. Aufpassen, dass man sich bei all der Leidenschaft für das eigene Thema nicht völlig verausgabt und selbst vergisst. Und: sich nicht so viel von Zweiflern, Kritikern und Besserwissern reinreden lassen - auf der anderen Seite aber auch auf konstruktive Kritik und Vorschläge hören.

​Sophia: Zuletzt möchte ich noch wissen, wie euch die Atmosphäre im Impact Hub Dresden gefällt und welche interessanten Begegnungen ihr bei uns schon erlebt habt?

​Sobald man die Tür öffnet, strömt einem Freundlichkeit entgegen. Alles ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet und man hat immer das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. Wenn man Ruhe braucht, kann man sich zurückziehen, möchte man Austausch geht das genauso. Und ... die Bürohunde natürlich. Interessante Begegnungen? Oh das waren so viele. Und es kommen immer neue dazu. Mit jedem neuen Gesicht, das das HUB betritt, kommen neue Geschichten dazu, die wir total spannend finden.

Danke Saskia und Andrea für das spannende Interview und schön, dass ihr bei uns seid.

​​Links: Saskia Rudolph ; Rechts: Andrea Horn

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn ​das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann ​melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Sophia ist Community ​Managerin im Impact Hub. Sie interviewt regelmäßig inspirierende Menschen ​und erzählt von ​deren Geschichten.

Interviewpartner:

​Andrea Horn 
(Diplom-Pyschologin & Psychotherapeutin)

Saskia Rudolph
(Kultur- und Glückswissenschaftlerin)

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