April 8

#impactstorys – Inneres Wohlbefinden in Zeiten von Corona

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#impactstories mit ​​Saskia Rudolph  

​Inneres Wohlbefinden in Zeiten von Corona 

Liebe Saskia, für uns alle ist diese Zeit eine ganz neue Erfahrung  – eine Umstellung von einem sehr sozialen, lebendigen Arbeitsalltag in die Isolation des Homeoffice. Die Frage ist, wie können wir das Beste daraus machen und Strategien anwenden, damit es uns auch ohne die Community gut geht und wir effektiv arbeiten können? Dazu ein paar Fragen​ an Dich als Spiegelneuronin:


​Hub: Fangen wir doch gleich einmal morgens an. Es ist Anfang der Woche, Montag und wir schaffen es einfach nicht aus dem Bett. Irgendwie fehlt die Motivation, da es ungewiss ist, wie lange es noch so weitergehen soll, ohne unseren Arbeitsplatz, den wir sonst (fast) täglich aufgesucht haben. Saskia, wie schafft man es, sich am Morgen zu motivieren und positiv mit Elan in den Tag zu starten?​

Das ist tatsächlich eine sehr individuelle Frage.

Die einen haben momentan einfach (fast) keine Aufträge mehr, da fällt es besonders schwer sich zu motivieren. All jenen rate ich: verfallt nicht in Worst Case Szenarien und Existenzängste. Nehmt jeden Tag so an, wie er eben ist. Schafft euch trotz allem eine Tagesstruktur (zieht euch an, duscht, macht euch Frühstück und einen Plan). Es ist nicht leicht, kreativ zu werden, wenn die eigene Existenz wackelt. Beruhigt euch gegenseitig – anstatt euch noch mehr in Panik zu versetzen, es geht vielen wie euch. Vernetzt euch – noch mehr als vielleicht sonst. Nutzt die freie Zeit. 

Denjenigen, die nach wir vor wirtschaftlich gut dastehen, Zeit (und keine Kinder) haben, rate ich: Freut euch. Schaut, wo ihr andere unterstützen könnt und ihnen etwas von eurer freien Zeit abgeben könnt, anstatt eine Serie nach der anderen zu schauen und in jeden Tag hineinzuschlurfen, ohne den Schlafanzug auszuziehen 😉

Gehört ihr zu denjenigen, die „systemrelevant“ sind und daher von Unterforderung nur träumen können, sei euch gesagt: ihr macht einen guten Job! Passt bitte auf euch auf!

​Hub: ​Du durchlebst gerade den Spagat zwischen Kinderbetreuung und Homeoffice, genau wie viele andere Member. Wie kann man daheim eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen und vor allem ungestört arbeiten?

Hah! Mein erster Gedanke: gar nicht!

Was alle, die Kinder haben (und diese unter Umständen auch noch unterrichten müssen) gerade Tag für Tag leisten, lässt kaum Raum für etwas, das man als „angenehme Arbeitsatmosphäre“ bezeichnen könnte. Ungestört arbeiten? Unmöglich. Dafür muss die Wohnung schon sehr groß sein. Doch auch hier gilt: macht euch einen Tagesplan und zwar für jeden Tag der Woche. Mit klaren Absprachen, wer wann für die Kinderbetreuung zuständig ist und wer wann arbeiten kann. Ohne klare Kommunikation und Absprachen endet das im Chaos. Das tut es zwar auch so – aber das Ausmaß der Überforderung lässt sich durch gute Planung abmildern. Setzt euch alle an einen Tisch und überlegt gemeinsam, wie ihr den neuen Familienalltag gestaltet. Sind die Kinder noch zu klein, um mitzudiskutieren, dann macht es ohne sie. Übt euch dabei aber bitte in wohlwollender, wertschätzender Kommunikation auf Augenhöhe: Das gilt übrigens immer. Nicht nur jetzt.

Und akzeptiert, dass ihr es nicht „perfekt“ hinkriegen werdet. Ihr gebt alle euer Bestes!

​Hub: Gerade wenn man nicht allein ist, sondern mehrere Mitarbeiter im Team hat, muss vieles neu organisiert werden. Man kann sich nicht mehr einfach im Hub verabreden und hat viele neue/auf die Situation abgewandelte Aufgaben, sowohl innerhalb des Unternehmens, als auch privat zu meistern. Wie kann man den Teamgeist waren und sich gegenseitig motivieren, ohne sich „in person“ zu sehen und vor allem ohne sich gegenseitig  unter Druck zu setzen?

​Ach, ich denke in dieser Hinsicht wissen sich die Hub-Member sehr gut zu helfen. 

​Ich beobachte gerade sehr viele tolle digitale Sessions, die den Teamzusammenhalt stärken. Regelmäßige Check-Ins, Jour fixe, kleine humorvolle digitale Intermezzi – oder einfach auch das gemeinsame Feierabendbier. Überlegt einfach, was ihr sonst offline getan habt, um locker und miteinander in guter Verbindung und Kommunikation zu bleiben und werdet kreativ, diese Dinge ins Virtuelle zu übertragen. Ihr seid doch alle schlau!

​Hub: ​Im Homeoffice fällt es schwer, berufliches und privates zu trennen. Abgesehen von den Zeiten, die man für Arbeit und Freizeit klar festlegen sollte​ – gibt es eine Strategie, trotz der nicht wirklich existenten räumlichen Trennung dieser beiden, im Kopf den Schalter umzulegen, wenn die Arbeitszeit vorbei ist und auf „Feierabendmodus“ zu stellen?

Definitiv und dieser Schalter ist momentan wichtiger denn je!
Legt euch feste Arbeitszeiten fest! Geht zwischen Arbeit und Freizeit an die frische Luft! Zieht was anderes an, verändert die Lichtverhältnisse, legt andere Musik auf. Macht eurem Hirn (und allen Sinnen) klar, dass jetzt Freizeit angesagt ist. Gerade wir kreativen Köpfe, von denen es im Hub ja unglaublich viele gibt, verfallen gern in einen Zustand der ständigen Arbeit. Macht ja Spaß an den Projekten zu arbeiten. Und neue Ideen auszuhecken. Gerade jetzt, wo man eh von nichts abgelenkt wird.

Aber euer Körper (und Hirn) braucht Ruhephasen – dringend. Ihr müsst euer Gehirn ein bisschen austricksen ​im Moment. Aber auch hier sei gesagt: ihr seid doch schlau! Ihr kriegt das hin!

Auf unserem Instagram-Account sammeln wir in einem speziellen #wirvsvirus Story-Channel übrigens jeden Tag Ideen, Tipps und Erste-Hilfe-Maßnahmen für die aktuelle Situation. Schaut Mal vorbei!


Danke ​Sakia, für deine authentische und postive Sichtweise.​
​Wir freuen uns, dich als Teil unserer Community zu haben!

​- Impact Hub Dresden

In unserer neuen Reihe #impactstories wollen wir euch in regelmäßigen Abständen die Vielseitigkeit unserer Member und deren Projekte näher vorstellen. Wenn du das Hub und unsere Community kennenlernen möchtest, dann melde Dich gerne für eine Probewoche bei uns im Impact Hub an. JETZT ANMELDEN.

Interviewpartnerin:

​​Saskia Rudolph

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Tags

business, Direktvermarktung, founder, impactstories, social, startup


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